Hamsterkäufe wegen Coronavirus: Konserven sind Mangelware

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Wer am Freitagnachmittag auf dem Höchsten einkaufen war, musste Glück haben. Die Angst vor dem Coronavirus hat bei Aldi und Rewe mitunter für leere Regale gesorgt.

Höchsten

, 28.02.2020, 18:10 Uhr / Lesedauer: 1 min

Auf dem Parkplatz an der Wittbräucker Straße war am Freitag (28.2.) so viel los wie es für einen Freitagnachmittag üblich ist. Viele Menschen wollten ihre Einkäufe im Rewe oder Aldi auf dem Höchsten erledigen. Doch viele hatten Pech.

So gab es keine Kartoffeln oder Desinfektionsmittel mehr. Reis und Nudeln waren Mangelware, wer noch eine Konserve ergattern wollte, musste Glück haben.

Eine Leserin hat sich an diese Redaktion gewandt und vom „Corona-Krieg“ um Klopapier und Nährmittel gesprochen. An der Kasse im Aldi habe ein Mann zehn Großpakete Toilettenpapier und sechs Sechserträger Wasser gekauft.

Dies ist kein Einzelfall, wie Nachfragen dieser Redaktion bei Aldi und Rewe ergaben. „Aldi Nord nimmt die derzeitige Ausbreitung des Coronavirus‘ weiterhin sehr ernst“, heißt es.

Hamsterkäufe wegen des Coronavirus in Dortmund

Auch Nudeln und Reis waren zum Start ins Wochenende absolute Mangelware. Kartoffeln waren gar nicht mehr da. © privat

Aldi erkenne vereinzelt höhere Absatzmengen bei haltbaren Lebensmitteln und Hygieneprodukten. „Dies kann jedoch auch unabhängig von den Auswirkungen des Coronavirus – trotz sorgfältiger Disposition – in Ausnahmefällen vorkommen.“ Die Versorgungssicherheit sei aber sichergestellt, Lieferengpässe könne man ausschließen.

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Auch Rewe spürt die Auswirkungen. „In der Tat können wir mittlerweile bundesweit ein erhöhtes Kaufverhalten – vor allem im Bereich der Nährmittel und Konserven – feststellen“, erklärt eine Rewe-Sprecherin: „Lagerbestände sowie Häufigkeit der Belieferungen stocken wir für unsere Rewe- und Penny-Märkte bedarfsgerecht auf.“

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