Hauptzollamt beschlagnahmt und verbrennt 2400 Liter Limonade

Einfuhr aus Mazedonien

Bevor rund 2500 Flaschen süßer Limonaden in deutschen Kühlschränken landen konnten, haben Beamte des Zollamtes Ost in Dortmund sie beschlagnahmt. Die Limos der Marke Fanta waren für den europäischen Markt nämlich nicht zugelassen.

DORTMUND

, 29.11.2017, 11:47 Uhr / Lesedauer: 1 min
Rund 2500 Flaschen Limonade der Marke Fanta hat der Zoll bereits im Oktober beschlagnahmt. Vergangene Woche wurden die Flaschen vernichtet.

Rund 2500 Flaschen Limonade der Marke Fanta hat der Zoll bereits im Oktober beschlagnahmt. Vergangene Woche wurden die Flaschen vernichtet. © Hauptzollamt Dortmund

Wie die Sprecherin des Hauptzollamtes Dortmund mitteilte, meldete der Unternehmer die Paletten bereits im Oktober zur Einfuhr aus Mazedonien an. Als „Getränke“ habe er die 2496 Flaschen Limonade bezeichnet.

Als die Beamten des Zoll die Flaschen dann kontrollierten, stellte sich heraus, dass es sich dabei um Limonade der Marke Fanta handelte. Die rund 2.500 Flaschen waren zwar Originalprodukte, laut Zoll aber nicht für den europäischen Markt zugelassen.

Fanta war Parallelimport

Der Zoll spricht in diesem Fall von einem Parallelimport. Das sind Waren, die zwar mit Zustimmung des Rechteinhabers – in diesem Fall Coca Cola – hergestellt, aber ohne dessen Zustimmung in der Europäischen Union oder den Vertragsstaaten über den Europäischen Wirtschaftsraum, also Norwegen, Island und Liechtenstein, auf den Markt gebracht wurden.

Da Coca Cola einen Antrag auf Grenzbeschlagnahme beim Zoll gestellt hat, wurden die rund 2500 Flaschen Limonade beschlagnahmt, eingezogen und in der vergangenen Woche in der Müllverbrennungsanlage vernichtet.

Lesen Sie jetzt

Tragen Polizisten bei Einsätzen in der Nordstadt bald Kameras am Körper? Dortmunds Polizei-Chef Gregor Lange ist dafür. Mit den Bodycams will er auf die vermehrten Angriffe auf Beamte im Stadtteil reagieren. Von Peter Bandermann

Dortmund am Abend

Täglich um 18:30 Uhr berichten unsere Redakteure für Sie im Newsletter Über die wichtigsten Ereignisse des Tages.

Lesen Sie jetzt