Haushalt: Kein Geld von den Stadtwerken

Vorstandschef im Interview

Die Energiewende lässt die Kraftwerks-Erträge in unserer Region einbrechen. Das bedroht auch die Dortmunder Stadtwerke (DSW21). Sie halten Beteiligungen an RWE und am fünftgrößten deutschen Versorger Steag. Das hat auch Konsequenzen für den städtischen Haushalt.

DORTMUND

von Von Gregor Beushausen

, 07.02.2015, 03:03 Uhr / Lesedauer: 1 min
Stadtwerke-Chef Guntram Pehlke.

Stadtwerke-Chef Guntram Pehlke.

DSW21-Vorstandschef Guntram Pehlke (54) kündigte jetzt an, dass die Stadtwerke 2015 und 2016 nichts an den städtischen Haushalt ausschütten werden. "Wir haben 2014 einen Gewinn von 5,6 Millionen Euro geplant, den wir zunächst in voller Höhe für den Haushalt 2015 an den Kämmerer weiterleiten werden. Für 2015 und 2016 werden wir keine Ausschüttungen vornehmen können", sagte Pehlke im Interview mit unserer Redaktion.

Belastungen von rund 130 Millionen Euro

"Trotzdem entlasten wir - wie in all den Vorjahren auch - dann weiterhin den Haushalt der Stadt, indem wir beispielsweise weiter die Verkehrsverluste und das Defizit des Flughafen abdecken und weitere erhebliche Beiträge zur infrastrukturellen Verbesserung sowie zur Haushaltskonsolidierung leisten", so der Vorstandschef weiter. Inklusive der Konzessionsabgabe, die der Stadt zufließe, trage die DSW21 Belastungen von rund 130 Millionen Euro. 

Das komplette Interview mit DSW21-Vorstandschef Guntram Pehlke finden Sie am Samstag (7. Februar) in unserer eZeitung . 

 

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