Heidi’s Bakery im Dortmunder Rosenviertel heißt jetzt Café Minze

rnNeueröffnung

Das kleine Café „Heidi‘s Bakery“ im Rosenviertel gibt es nicht mehr. Es haben sich aber neue Pächter gefunden, die mit ähnlichem Konzept weitermachen. Café Minze erweitert das Angebot.

Mitte

, 18.09.2019, 18:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Mädels von „Heidi‘s Bakery“, vielfach geliebte Cupcake-Bäckerinnen, kehrten aus dem Sommerurlaub nicht wieder zurück in ihr kleines Café im Rosenviertel. Auf Facebook teilten Yvonne Scholz und Yasmin Özal mit, dass sie sich eine Auszeit gönnen.

14 Jahre lang haben sie in Heidi´s Bakery, ehemals Café Crème, hinter dem Kuchentresen gestanden.

Viele weinen ihren liebevoll hausgemacht und handverzierten Cupcakes eine Träne nach, erinnern sich an sehr besondere Hochzeitstorten und die „Kuchen mit Herz“.

Heidi’s Bakery im Dortmunder Rosenviertel heißt jetzt Café Minze

Frische Minze gibt es nicht nur im Teeglas, sondern auch als Deko. © Susanne Riese

Für sie alle gibt es aber einen Trost: Es geht weiter im kleinen Café an der Olpe 21. Mit Rachid und Nazer haben sich Nachfolger gefunden für alle Kaffeefans und Kunden mit süßem Zahn. „Café Minze“ heißt der Laden jetzt, Eröffnung war am Montag, 16. September.

Trotz veränderter Deko und einiger neuer Möbel ist vieles beim Alten geblieben.

In der Glasvitrine stehen immer noch verlockende Kuchen, gekrönt von Brownies und Cupcakes.

Jetzt lesen

Alles ist hausgemacht, versichern die beiden. „Bei uns arbeitet die ganze Familie mit. Wir haben das Glück, dass unsere Schwestern sehr gut backen können“, erzählt Rachid, der aus einer Gastronomiefamilie stammt.

Käsekuchen, Apfelkuchen, Marmor- und Zitronenkuchen verführen die Gäste in der Eröffnungswoche. Das Angebot wird ständig wechseln. Dazu gibt es jetzt auch Herzhaftes: Salate, Panini oder Körnerbrötchen mit selbstgemachten Cremes.

Nazir und Rachid kümmern sich um die Kaffeezubereitung, den Service und die Organisation. Spätestens ab November wollen die beiden Junggastronome sonntags Frühstück oder Brunch anbieten. „Wir haben dazu jede Menge Anfragen.“ Bis dahin ist das „Minze“ Montag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Jetzt lesen

Im kommenden Jahr soll die Terrasse im Innenhof vergrößert und neu eingerichtet werden. Für die ausklingende Saison müssen die bestehenden zehn Plätze reichen.

Und warum heißt das neue Café ausgerechnet Minze? „Es gibt nichts Besseres als Pfefferminztee“, schwärmt Rachid. Natürlich stellt er ihn aus frischen Blättern her, sie stammen sogar aus dem eigenen Garten. Minze, das bedeute modern, frisch, gesund. Den Eindruck soll auch der mintfarbene Anstrich im Innern unterstützen.

Heidi’s Bakery im Dortmunder Rosenviertel heißt jetzt Café Minze

Die To-Go-Behälter sind biologisch abbaubar - auch wenn sie nicht so aussehen. © Susanne Riese

Und das Grüne passe schließlich zum Gesamtkonzept. Das Minze-Team produziert das Angebot im Café so weit es geht selbst. Becher, Kuchenboxen und Schalen für den Außer-Haus-Verkauf sind komplett plastikfrei und kompostierbar.

Lesen Sie jetzt
Lesen Sie jetzt