Heimfahrt mit Hindernissen

DORTMUND "Nur" 46.000 Zuschauer statt wie in der Liga oft 80.000 waren am Sonntag zum BVB-Freundschaftsspiel gegen den AS Rom im Stadion. Trotzdem kam es bei der Rückreise per Zug wegen fehlender Sonderfahrten zu den befürchteten Engpässen und Wartezeiten.

von Von Oliver Volmerich

, 23.07.2007, 12:58 Uhr / Lesedauer: 1 min
Heimfahrt mit Hindernissen

Eng wurde es nach dem BVB-Spiel am Bahnhalt Signal Iduna Park.

Bis zu eineinhalb Stunden mussten einige BVB-Fans aus dem Raum Soest warten, bevor sie mit dem Zug vom Haltepunkt Signal Iduna Park die Heimfahrt antreten konnten. Denn die Bahn hatte alle sonst üblichen Zusatzfahrten gestrichen. Nur die regulären Verbindungen standen zur Verfügung.

Polizei im Einsatz

Entsprechend überfüllt waren die Züge. Dei Polizei musste teilweise Fans wieder aus den Zügen herausholen, damit sie abfahren konnte, bestätigte ein Sprecher der Bundespolizei. Die fürchtet jetzt noch größere Probleme, sollte die Bahn AG auch zum Bundesliga-Start die Sonderzüge streichen.

Hintergrund ist der Streit zwischen DB Regio und Verkehrsverbund Rhein Ruhr (VRR). Der VRR will der Bahn 45 Mio. Euro weniger zahlen, weil sie mit deren Leistung für die Fahrgäste unzufrieden ist. Die Bahn hatte daraufhin angekündigt, generell keine Sonderzüge mehr einzusetzen.  

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