Herrenloser Rucksack sorgte für Absperrung am Stadion

Vor Supercup-Finale

Vor dem Supercup-Finale am Samstag sperrte die Polizei einen Bereich an der Strobelallee wegen eines herrenlosen Rucksacks weiträumig ab. Ein Entschärfer untersuchte den Rucksack - und stufte ihn als ungefährlich ein. Um das Spiel herum fertigte die Polizei wegen verschiedener Delikte zwölf Strafanzeigen an.

DORTMUND

06.08.2017 / Lesedauer: 2 min

Die Dortmunder Polizei berichtet im Nachgang des Supercup-Finales zwischen dem BVB und dem FC Bayern, dass vor dem Spiel ein herrenloser Rucksack im Bereich der Strobelallee gemeldet wurde. Der Bereich wurde durch die Polizei weiträumig abgesperrt. Ein angeforderter Entschärfer untersuchte den Rucksack - und stufte ihn als ungefährlich ein.

Taschen und Rucksäcke möglichst nicht mitbringen

Hinweise auf den Eigentümer des Rucksacks lagen der Polizei zunächst nicht vor. Die Ermittlungen dauerten an, teilte die Polizei in einer Pressemitteilung mit. Die Polizei weist in der Mitteilung aus aktuellem Anlass noch einmal darauf hin, dass aufgefundene, herrenlose Rucksäcke zu umfangreichen polizeilichen Maßnahmen führen, die auch die Zuschauer beeinträchtigen.

Man bitte Besucher daher, Taschen und Rucksäcke möglichst nicht mitzuführen, beziehungsweise die vorhandenen Abgabestellen zu nutzen. 

Zwölf Strafanzeigen wegen verschiedener Delikte

Das Supercup-Finale im Signal Iduna Park hatten 81.360 Zuschauer, darunter 8000 Gästefans, verfolgt. Rund um das Spiel schrieben Polizisten zwölf 12 Strafanzeigen wegen Körperverletzung, Betrugs und Beleidigung. 

Nur zwölf Anzeigen, „das ist für uns eine sehr positive Bilanz“, sagte ein Polizeisprecher auf Anfrage der dpa. In einigen Fällen kam es zu Schlägereien und Beleidigungen zwischen Dortmunder und Münchner Fans, die von Polizeibeamten geschlichtet wurden.

  

   

 

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