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Heute startet der große Unterrichtsausfall-Check

Machen Sie mit!

Bei einem Thema, das vielen unter den Nägeln brennt, setzen wir auf neue Recherchemittel. Zusammen mit Correctiv, dem unabhängigen Recherchezentrum, starten wir das Projekt "Unterrichtsausfall – Der Check" und fordern Dortmunder auf, sich zu beteiligen. Heute geht's los.

DORTMUND

, 01.03.2017 / Lesedauer: 3 min
Heute startet der große Unterrichtsausfall-Check

Wenn der Stundenplan bröckelt, bekommt das die Öffentlichkeit nicht mit. Wir wollen das Phänomen näher untersuchen.

 Wer kann sich beteiligen?

Jeder, der etwas beitragen kann, also Lehrer, Eltern, Schüler, Schulsozialarbeiter. Dazu ist eine einmalige Anmeldung mit einer E-Mail-Adresse nötig.

Wo und wie kann ich den Stundenausfall eintragen?

Die ausgefallenen Stunden werden unter www.unterrichtsausfall-check.de in eine Datenbank eingetragen. Dort wird der Name der Schule ausgewählt, die Klasse/Stufe und das jeweilige Fach oder der Kurs, der laut Stundenplan stattfinden sollte. Für die Art des Ausfalls sind viele Optionen voreingestellt, vom ersatzlosen Ausfall (Schüler gehen nach Hause oder Freistunde) bis zur Fachvertretung.

Wie werden die Daten verwendet? Können andere sehen, was ich eintrage?

Andere Teilnehmer können die gemeldeten Stunden sehen. So können die Einträge gegenseitig korrigiert oder bestätigt werden. Welche Person eine Stunde gemeldet hat, ist jedoch nicht sichtbar.

Werden Datenschutzrechte von Lehrern tangiert?

Namen oder Kürzel werden weder erfasst noch gemeldet. Eingetragen werden lediglich die Stunde, Klasse bzw. Jahrgang und das Fach.

Welche Schulen und Klassen werden erfasst?

Alle Jahrgänge an allen Schulformen mit Ausnahme der Berufskollegs. Sie wurden bewusst außen vor gelassen, weil das Kurssystem schwer in die Systematik passt.

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Wird eine Art Ranking de Schulen erstellt?

Nein, wir werden keine Schule an den Pranger stellen und auch nicht einfach Tabellen mit Ergebnissen zeigen. Die Angaben dienen als Rechercheansatz für eine hintergründige Berichterstattung.

Wie lange habe ich Zeit, ausgefallene Stunden einzutragen?

Über den gesamten Zeitraum können rückwirkend Stunden eingetragen werden.

Wie genau werden die Stunden erfasst? Was ist mit Vertretungsstunden, Selbstlernstunden etc.?

Es sollen alle Stunden erfasst werden, die nicht planmäßig stattgefunden haben, also alles, was vom Stundenplan abweicht. Demnach werden auch Vertretungsstunden erfasst – mit dem Vermerk, ob fachtreu oder fachfremd gearbeitet wurde, oder ob eine „Selbstlernstunde“ stattgefunden hat oder was sonst in der Zeit getan wurde. Dazu gehören auch Randstunden, die komplett ausfallen. Diese Informationen sind wichtig, um das Thema differenziert beleuchten und die konkreten Bedingungen analysieren zu können.

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Sollen auch Gründe für den Unterrichtsausfall angegeben werden?

Wenn bekannt, kann auch das optional angegeben werden. Die Gründe, wie Krankheit, Lehrerausflug oder Sonstiges, werden aber nicht öffentlich einsehbar sein. Sie helfen jedoch der Redaktion, die gesammelten Daten besser beurteilen zu können.

Wie wird sichergestellt, dass die eingetragenen Daten richtig sind?

Für Mitglieder wird die Möglichkeit bestehen, Angaben zu bestätigen oder zu korrigieren. Außerdem schicken wir allen Schulen nach der Dateneingabe die ausgefallenen Stunden zu und geben ihnen die Möglichkeit, auf fehlerhafte Einträge hinzuweisen.

Was ist mit dem planmäßigen Ausfall, also vorgeschriebene Stunden, die von vornherein nicht eingeplant sind?

Diesen Stundenausfall versuchen wir durch den Abgleich von Stundenplänen zu erfassen.

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