Hier schunkelt Dortmund beim Oktoberfest

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Was den Fußball angeht, haben sie es in Dortmund ja eher weniger mit den Bayern. Deren Feierkultur mögen sie aber durchaus. Zumindest fünf Tage im Jahr. Nämlich dann, wenn im Revierpark ein blau-weißes Zelt steht. In diesem Jahr gibt’s beim Dortmunder Oktoberfest zudem eine Neuheit. Wir geben den Überblick über die bayrische Gaudi in Westfalen.

WISCHLINGEN

, 04.09.2017, 02:57 Uhr / Lesedauer: 2 min
Hier schunkelt Dortmund beim Oktoberfest

Das vielleicht beliebteste bayrische Brauchtum in Dortmund: Beim Oktoberfest im Revierpark Wischlingen feiern jedes Jahr tausende Dortmunder.

Hymne:  

Nach sieben Jahren, sagt Veranstalter Nils Linke, sei es an der Zeit gewesen, etwas Neues zu machen, etwas, „das vielen Leuten hilft“. Das Dortmunder Oktoberfest hat jetzt seine ganz eigene Hymne: „Dortmund – Einfach geil“. Geschrieben hat sie Sascha, der Gitarrist der Münchner G‘schichten, der Partyband, die seit Jahr und Tag beim Dortmunder Oktoberfest auftritt.

Der Song ist eine Liebeserklärung an die Stadt und ihr Oktoberfest. So singen die Partymusiker aus München: „Ab geht jetzt die Lutzi in unserer zweiten Heimatstadt.“ Das Lied soll’s an jedem Wiesn-Tag in Wischlingen zu hören geben. Im Zelt wird es zudem als CD verkauft. 3 Euro kostet ein Exemplar. Wer eines kauft, tut etwas Gutes: Die Einnahmen werden an die Solidarfonds-Stiftung NRW gespendet, die sich für sozial benachteiligte Kinder und Erwachsene einsetzt.

 

 

Programm: 

  • 29. September (Freitag): Zum Auftakt kommt der Prinz von Mallorca, Mickie Krause. Der Ballermann-Star ist Stammgast im Wiesn-Zelt im Revierpark. Unterstützung gibt’s von den Münchner G’schichten, die auch an allen anderen Tagen mit dabei sind. Uwe Kisker und Nicole Kruse moderieren. Den Fassanstich übernimmt der Kabarettist Ludger Stratmann.
  • 30. September (Samstag): Zum Wiesnhammer an Tag zwei gibt sich Schlagersänger Olaf Henning die Ehre. Auch er ist sonst gern gesehener Gast auf Mallorca – mit Hits wie „Cowboy und Indianer.“ 
  • 2. Oktober (Montag): Vor dem Feiertag wird zur Musik von Mia Julia gefeiert. Die 30-Jährige hat mal als Porno-Darstellerin gearbeitet und ist jetzt Schlagersängerin. 
  • 6. Oktober (Freitag): Mickie Krause die Zweite. Wer zum Auftakt nicht dabei war, hat noch einmal die Chance mit ihm „Schatzi, schenk mir ein Foto“ zu singen. 
  • 7. Oktober (Samstag): Die Final-Gaudi bestreitet ein Mann aus Tirol: DJ Ötzi ist erstmals dabei – mit Hits wie „Hey Baby“ und „Ein Stern“. Statt Ballermann-Party gibt’s zum Abschluss also Après Ski. 

Zelt: 

Im 4500 Quadratmeter großen Festzelt ist Platz für etwa 4000 Gäste. Und weil es im Oktober auch schon mal kalt werden kann, ist das Zelt nicht nur bayrisch dekoriert, sondern auch beheizt. 

Trachten: 

Dirndl und Lederhose sind keine Pflicht, aber gerne gesehen, sagt Nils Linke. Besucher sollten aber in jedem Fall zu einem Oktoberfest passende Kleidung tragen, sagt er.

Festbier: 

Die Kronen Brauerei braut fürs Oktoberfest wieder ihr Festbier. Das, so sagt Kronen, hat einen vollmundig-süffigen Charakter mit feiner Karamellnote.

Und sonst: 

Zu Essen gibt‘s auch was. Tante Amanda serviert Semmel, Leberknödel, Schweinshaxen – und Currywurst. Draußen gibt’s einen Biergarten, die Miss Dortmunder Oktoberfest wird gekürt und Maskottchen Eddy steht für Fotos bereit.

Die Fakten auf einen Blick:

  • Einlass zum Oktoberfest im Revierpark Wischlingen, Höfkerstraße 12, ist an allen Tagen um 16.30 Uhr, Ausschank ab 17 Uhr.
  • An den Einlässen gibt es Kontrollen, Taschen bis Din A4-Größe sind erlaubt.
  • Karten kosten 19,90 Euro. Eine Tischreservierung mit Eintritt für zehn Personen kostet 199 Euro, die Tische werden allerdings langsam knapp. Erhältlich unter www.das-dortmunder-oktoberfest.de

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