Hier stimmt die Chemie

07.02.2008, 19:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

<p>Sehra Karakus mit ihrem prämierten Labor. Foto Wohlrab</p>

<p>Sehra Karakus mit ihrem prämierten Labor. Foto Wohlrab</p>

Eigentlich studiert Sehra Karakus Deutsch und Kunst. Trotzdem konstruierte die 25-Jährige in den vergangenen Wochen eine kleine chemietechnische Anlage: Es dampft und qualmt aus ihren drei Flaschen, in denen Flüssigkeiten in den drei Grundfarben rot, gelb und blau brodeln. Mit dieser Installation gewann 25-jährige TU-Studentin nun einen Innovationspreis der Hochschule: Zum ersten Mal lobte die ID-factory, die "Fabrik für Ideen" der TU, einen Preis für "das erstaunlichste Kreativkonzept" der Studierenden aus.

Davon gab es in der Tat reichlich. Aus Luftballons entstanden dekorative Salzstreuer für unterwegs, eine Dixie-Toilette mit Sensoren spricht mit ihren Benutzern. Alle Arbeiten entstanden während eines Seminars, das sich mit "künstlerischem Denken in außerkünstlerischen Feldern" beschäftigt: Maschinenbau- und Kunststudenten arbeiten dabei zusammen mit Raumplanern und angehenden Lehrern. Ziel dieses Transferseminars unter Kunst-Professorin Ursula Bertram ist es, Kreativität und künstlerisches Denken auch in anderen Branchen, etwa der Wirtschaft, zu verankern.

"Spannend" fand Sehra Karakus die Zusammenarbeit mit Kommilitonen aus anderen Fachbereichen: "Dadurch habe ich ganz andere Denkweisen kennen gelernt. Das bereichert", sagt sie. pin

Die Ausstellung ist bis Ende März in der ID-Factory zu sehen, mo-fr 9-16 Uhr, Leonhard-Euler-Straße (Einfahrt 4-7).

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