Hilfe für die Fische: Darum soll im Dortmunder Süden eine Gräfte entschlammt werden

Haus Rodenberg

Wenn der Schlamm bis an die Kiemen steht, ist das nicht mehr angenehm. Die Fische in der Gräfte am historischen Wasserschloss im Aplerbecker Zentrum sollen Hilfe bekommen.

Aplerbeck

, 11.10.2019, 16:41 Uhr / Lesedauer: 1 min
Hilfe für die Fische: Darum soll im Dortmunder Süden eine Gräfte entschlammt werden

Es geht um die Wasserqualität vor dem Haus Rodenberg. © Jörg Bauerfeld

Wird es warm, wird es im Teich und in der Gräfte vor dem historischen Wasserschloss Haus Rodenberg eng. Und mit dem sinkenden Wasserstand kommt zutage, was schon seit vielen Jahren verschwinden sollte - Schlamm.

Die Folge: Gräfte plus Teich sind völlig zugeschlammt. Zwar sorgen städtische Mitarbeiter regelmäßig dafür, dass der Uferbereich und die Wasseroberfläche von Unrat gesäubert werden.

Auch wurden neulich Pflanzen und Büsche am Uferbereich zurückgeschnitten, gegen den Schlamm im Teich wurde jedoch seit Jahrzehnten nichts mehr gemacht. Die Bezirksvertretung in Aplerbeck hatte schon einmal Geld für eine „Entschlammung“ bereitgestellt.

„Die Summe hat bei der Verwaltung jedoch nur für ein müdes Lächeln gesorgt“, sagt Bezirksbürgermeister Jürgen Schädel. Es würden aber Gespräche laufen, um die Maßnahme zu finanzieren.

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Es ist nicht nur der Schlamm, der Sorgen macht. Auch die historische Mauer bereitet Probleme, weil sie seit einiger Zeit vor sich hin bröselt und vor allem an der Westseite des Gewässers nicht gut aussieht.

Vor allem die Grünen setzen sich vehement für eine Verbesserung ein. „Wir wollen nicht, dass es zu einem Fischsterben wie in Münster am Aasee im letzten Jahr kommt“, sagt Barbara Blotenberg (Grüne). Der Fischbestand in der Gräfte sei sehr groß und vielleicht müsse man da auch etwas regulieren. Wie es auch eine regelmäßige PH-Kontrolle geben müsse. Aber zunächst muss der Schlamm raus. Danach muss über eine „Unterwassersprudelanlage“ nachgedacht werden, die die Wasserqualität verbessert.

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