Hilfe vom Finanzamt für Existenzgründer

29.06.2007, 17:56 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die seit Februar angebotenen Sprechstunden für Existenzgründer im Dienstleistungszentrum Wirtschaft (DLZW) in der Berswordthalle werden offenbar gut angenommen. Dieses erste Resümee zogen jetzt jedenfalls Vertreter der Wirtschaftsförderung.

In Zusammenarbeit mit den vier Finanzämtern der Stadt stehen Experten ab Juli nicht mehr donnerstags, sondern jeden Mittwoch in der Zeit von 9 bis 12 Uhr Existenzgründern Rede und Antwort. Die Gründer sollen angesprochen werden, da sie häufig in der Startphase das Finanzamt zu spät einbinden. «Wir beraten an diesem Tag auch ohne Terminvereinbarung», sagt Elmar Wittmann, Sachgebietsleiter des Finanzamtes Dortmund-Ost.

Das Angebot sei eine passgenaue Erweiterung der bereits bestehenden Dienstleistungen des DLZW, der ersten Anlaufstelle für Existenzgründungen in Dortmund, heißt es. «Wir können direkt bei der ersten Beratung das Thema steuerliche Rechte und Pflichten mit anbieten», erklärt Claudia Pieper vom Dienstleistungszentrum Wirtschaft. Ohne, dass das Beratungsprivileg der Steuerberater berührt werde. «So hat der Kunde einen Gang weniger vor sich.»

Dortmunder Existenzgründer nähmen das Angebot gern in Anspruch. Die fast reflexartig auftretende Hemmschwelle beim Stichwort «Finanzamt» - oft ein Grund, das Finanzamt gar nicht oder erst sehr spät in den Gründungsprozess einzubinden - scheine zu sinken. ar

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