Notfallseelsorger Hendrik Münz (l.) und Feuerwehrmann André Dupont (2. v.l.) bei der Vorstellung der Plakatkampagne. © Felix Guth
Video

Hilfeschreie von jungen Menschen: Feuerwehrmann spricht über Unfälle

Nach schweren Verkehrsunfällen sind Rettungskräfte von Polizei und Feuerwehr zuerst vor Ort. Mitten im Chaos müssen sie helfen. Im Video erzählt ein Feuerwehrmann, wie er damit umgeht.

Es sind schreckliche Bilder, mit denen André Dupont und seine Kolleginnen und Kollegen von der Dortmunder Feuerwehr regelmäßig konfrontiert sind. Schwere Autounfälle gehören zu ihrem Alltag.

Wie viele Todesopfer er dabei schon gesehen hat, habe André Dupont „aufgehört zu zählen“. Aber jedes Mal, wenn überhöhte Geschwindigkeit oder ein illegales Rennen die Ursache gewesen sei, stelle sich ihm und seinen Kollegen die Frage nach der Sinnlosigkeit eines solchen Unfalls.

Deshalb ist er mit Überzeugung Teil der Plakatkampagne „Dortmund gegen Raser“ und auf einem Plakat an der B1 vier Wochen lang zu sehen.

Im Video spricht André Dupont über seine Erfahrungen mit Verkehrsunfällen, den Umgang mit dem Chaos vor Ort. Und er sagt, wie er mit den Erinnerungen an Bilder von verletzten Menschen und Hilfeschreie umgeht.

Außerdem erklärt Notfallseelsorger Hendrik Münz, welche drei Geräusche ihm in den Sinn kommen, wenn er an das Überbringen einer Todesnachricht denkt.

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Redaktion Dortmund
Seit 2010 Redakteur in Dortmund, davor im Sport- und Nachrichtengeschäft im gesamten Ruhrgebiet aktiv, Studienabschluss an der Ruhr-Universität Bochum. Ohne Ressortgrenzen immer auf der Suche nach den großen und kleinen Dingen, die Dortmund zu der Stadt machen, die sie ist.
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Felix Guth