Hirsch-Q-Prozess: Richter verurteilen sieben Neonazis

Nach Angriff auf linke Kneipe

Die ersten Urteile im Hirsch-Q-Prozess sind gefallen. Das Landgericht hat am Mittwoch sieben Neonazis schuldig gesprochen. Eine Angeklagte muss einen Jugendarrest absitzen, drei erhielten Geldstrafen, die übrigen drei Bewährungsstrafen von bis zu einem Jahr und sechs Monaten. Der bekannte Neonazi Sven K. muss hingegen weiter auf sein Urteil warten.

DORTMUND

30.04.2014 / Lesedauer: 2 min
Hirsch-Q-Prozess: Richter verurteilen sieben Neonazis

Die "Hirsch-Q"-Bar auf der Brückstraße wurde im Dezember von Neonazis attackiert. Nun wurden die Angreifer verurteilt.

Weil diese Urteile kürzlich rechtskräftig geworden sind – der Bundesgerichtshof hat die Revision verworfen – müssen sie nun offiziell im laufenden Hirsch-Q-Prozess verlesen werden. Anschließend sollen die Strafen für beide Taten zu einer Gesamtstrafe zusammengefasst werden. Für Sven K. steht bereits fest, dass er auf jeden Fall wieder ins Gefängnis muss. An den 21 Monaten Haft ohne Bewährung für den Weihnachtsmarkt-Überfall ist nicht mehr zu rütteln. Vor den ersten Urteilen am Mittwoch hatte die Kammer bereits das Verfahren gegen den zehnten Angeklagten eingestellt.

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