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Hochwasser in Schwieringhausen - eine Analyse

Ein Starkregenereignis der Klasse 3 flutete am 15. August 2020 ein Gehöft an Schwieringhausen. Die Wassermassen konnten nicht abfließen, weil ein Düker unter dem Dortmund-Ems-Kanal abgesperrt war. Vergleichsbilder zeigen, warum das Gelände überflutet wurde.
06.09.2020
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Vor dem Düker (rechts) ist ein Becken. Hier fließen der parallel zum Kanal verlaufende Schwieringhauser Bach (hinten) und das Oberflächenwasser des Gehöfts (links) zusammen. © Uwe von Schirp
Der Starkregen überflutete am Nachmittag des 15. August das Becken.© privat
Bei entsprechendem Abfluss und unter normalen Wetterbedingungen ist das Becken eine kleine Aue.© Uwe von Schirp
Durch den starken Niederschlag und den Stau schwoll der Pegel des Schwieringhauser Bachs am 15. August extrem an.© privat
Felix Schmidt zeigt, wie hoch das Wasser am Nachmittag des Unwetters stand.© Uwe von Schirp
Wegen Arbeiten zum Korrosionsschutz des Dükers war die Kanal-Unterquerung durch eine Stauwand aus Kanthölzern abgesperrt. Die 14 Zentimeter starken Kanthölzer reichen fast bis an die Unterkante der Betonwände links und rechts des Düker-Einlasses.© privat
Der Düker ist immer noch gesperrt, die Stauwand jedoch deutlich niedriger. Die Röhre, die das Oberflächenwasser ableitet, ist nur halb gefüllt. Bei einem erneuten Anschwellen des Wasserpegels schalten Schwimmer Pumpen ein. Sie leiten das überschüssige Wasser über die Böschung in den Kanal. Am 15. August gab es diese Sicherheitsvorkehrung noch nicht.
© Uwe von Schirp
Am Nachmittag überflutete das Wasser die Schutzwand des Beckens zum Hof hin. Das Wasser floss in die tiefer gelegenen Bereiche.© privat
Die Stauwand ist mittlerweile deutlich niedriger. Das Wasserstand ist rund 50 Zentimeter unter der Oberkante. Das Bett des Schwirginhauser Bachs liegt noch oberhalb des Wasserspiegels. Der Kanal für das Oberflächenwasser ist hingegen schon halb gefüllt.© Uwe von Schirp