Eine Schülerin einer vierten Klasse hebt im Unterricht die Hand. In NRW ist ein Ende der Maskenpflicht im Unterricht in Sicht. © picture alliance/dpa
Auswertung nach Alter

Höchste Corona-Inzidenz weiter bei Schülern – trotz Ferien

Mit Ende der Schulferien wachsen die Sorgen, dass die aktuelle Corona-Welle neuen Schwung bekommen könnte. Doch auch schon vorher liegt besonders eine Altersgruppe deutlich über dem Schnitt.

Von einer „jungen Welle“ sprach Dortmunds Gesundheitsamtsleiter Dr. Frank Renken schon vor Wochen mit Blick auf die Altersverteilung der Corona-Infektionen in Dortmund. Denn betroffen von Neuinfektionen waren vor allem jüngere Schülerinnen und Schüler, die noch nicht geimpft werden können.

Der Trend hat sich über die Herbstferien zwar abgeschwächt, aber grundsätzlich fortgesetzt. Das zeigen die aktuellen Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI), die der Wissenschaftler Sebastian Mohr vom Göttinger Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation aufbereitet.

Danach lag am Montag (25.10.) die Corona-Inzidenz in der Altersgruppe der 5- bis 14-Jährigen in Dortmund mit einem Wert von 118,17 über dem stadtweiten Schnitt von 70,21. Auch bei den 15- bis 34-Jährigen ist er mit 89,61 erhöht. In der Altersgruppe bis 59 Jahre liegt die Sieben-Tage-Inzidenz bei 75,95.

Erfreulich ist: Bei den 0- bis 4-Jährigen Kindern liegt die Inzidenz mit 51,73 deutlich unter dem Durchschnitt, ebenso wie bei den 60- bis 79-Jährigen mit 31,87 und den über 80-Jährigen mit 30,82.

Die Sorge ist, dass die Inzidenz insbesondere bei Grundschülern nach Ende der Herbstferien weiter steigt – auch, weil die Kinder nun wieder regelmäßig in den Schulen getestet werden.

Über den Autor
Redaktion Dortmund
Oliver Volmerich, Jahrgang 1966, Ur-Dortmunder, Bergmannssohn, Diplom-Journalist, Buchautor und seit 1994 Redakteur in der Stadtredaktion Dortmund der Ruhr Nachrichten. Hier kümmert er sich vor allem um Kommunalpolitik, Stadtplanung, Stadtgeschichte und vieles andere, was die Stadt bewegt.
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Oliver Volmerich