Hoesch-Arbeiter jubelten Gorbatschow zu

Heute vor 20 Jahren

DORTMUND Vor genau 20 Jahren stand Dortmund im Mittelpunkt der Weltpolitik als der spätere Friedens-Nobelpreisträger Michail Gorbatschow die Stadt besuchte - genauer gesagt die Hoesch-Stahlarbeiter auf der Westfalenhütte.

von Von Oliver Volmerich

, 15.06.2009, 16:21 Uhr / Lesedauer: 2 min

  Nass selbst hatte sich gewissermaßen schon im Vorfeld revanchiert. „Wenn es nach den Stahlarbeitern ginge, hieße der Friedens-Nobelpreisträger 1989 Michail Gorbatschow“, hatte er schon bei der Begrüßung unter dem Jubel der Hoeschianer erklärt. Ein Jahr später bekam Gorbi für seine Politik der Perestroika und die Öffnung des Eisernen Vorhangs tatsächlich den Friedens-Nobelpreis.   Am Ende des Besuches, der nur eine gute Stunde dauerte, waren nicht nur die Stahlarbeiter, sondern auch Dortmunds erster Bürger begeistert. „Man könnte pathetisch werden, weil in unserer Stadt heute der Atem der Geschichte wehte“, stellte Oberbürgermeister Günter Samtlebe fest. Welche Folgen die Perestroika-Politik Gorbatschows bis hin zum Fall der Mauer hatte, konnte damals noch niemand ahnen. Am Dienstag erinnern wir an ein

, dass sich zum 20. Mal jährt: Die Eröffnung des Rathauses am Friedensplatz.

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