Hoffnung auf Anschub für das Güterbahnhof-Ost-Gelände

DORTMUND Die erste Hürde ist genommen: Die Bezirksvertretung Innenstadt-Ost signalisierte am Dienstag Zustimmung zu den aktuellen Plänen für das Güterbahnhof-Ost-Gelände. Der allgemeine Tenor: Endlich kommt Bewegung in die Sache.

von Von Oliver Volmerich

, 28.01.2009, 14:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Hoffnung auf Anschub für das Güterbahnhof-Ost-Gelände

So sehen die aktuellen Pläne für den Güterbahnhof-Ost aus.

Planungsverwaltung und die Vertreter der Grundstückseigentümer Aurelis und Vivico zeigten sich allerdings überzeugt, dass die Autohäuser durch die architektonische Gestaltung und Lärmschutzauflagen den Wohnbau-Plänen nicht ins Gehege kommen. Im Gegenteil: Die Gewerbebauten an der Hamburger Straße seien eine Voraussetzung dafür, das dahinter liegende Gebiet entwickeln zu können, glaubt Stadtplaner Ralf Poppensieker. Nicht zuletzt werde die Hamburger Straße städtebaulich aufgewertet. SPD und CDU sehen es ähnlich. „Wir haben keinen Zweifel, dass die Autohäuser Lärmschutz bieten können und dadurch die Chancen steigen, den Reste der Brache zu entwickeln“, meinte CDU-Sprecher Dirk Hartleif.

„Das ganze Gebiet wird aufgewertet“, zeigte sich auch SPD-Bezirksvertreter Horst Wesnigk überzeugt. SPD-Sprecher Carsten Wember sieht nun die Investoren in der Pflicht, die Versprechungen umzusetzen. Das wird allerdings dauern. Auch wenn die Ansiedlung der Autohäuser kurzfristig möglich ist, werde man aufgrund des nötigen Planverfahrens für das Gesamtgelände wohl erst im Jahr 2011 Planrecht haben, erläuterte Poppensieker. Am 11. Februar entscheidet der Ausschuss für Stadtentwicklung über die Pläne.

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