Hoffnung auf neue Begegnungen

05.11.2007 / Lesedauer: 2 min

Bürgermeister Adolf Miksch (Foto) ist für weitere drei Jahre zum Vorsitzenden des Vereins zur Förderung der Städtepartnerschaft mit Netanya gewählt worden. RN-Redakteur Oliver Volmerich sprach mit ihm:

Hallo Herr Miksch. Herzlichen Glückwunsch zur Wiederwahl. Wie steht es denn um die vor 25 Jahren geschlossene Städtepartnerschaft?

Adolf Miksch: Sie steht natürlich unter dem Eindruck der schwierigen politischen Lage in Israel. Trotz vieler Gespräche im Vorfeld des 25-jährigen Bestehens der Partnerschaft ist der Austausch der Schulen und im Kultur- und Sportbereich weiter stockend, auch wenn der Kontakt nie abbrach.

Hat denn daran der Besuch der Dortmunder Delegation mit Ihnen und Oberbürgermeister Dr. Gerhard Langemeyer an der Spitze zum Jubiläum in Netanya vor zwei Wochen etwas ändern können?

Miksch: Wir haben natürlich die Gelegenheit genutzt bei unserem Besuch vor Ort noch einmal Werbung in Richtung Kultur, Sport und insbesondere Jugend- und Schüleraustausch zu betreiben und haben hierfür auch die Oberbürgermeisterin von Netanya um Unterstützung gebeten. Konkret haben wir neue Formen des Austausches wie zum Beispiel Studienfahrten angesprochen. Immerhin haben ja auch das Gitarrenquartett der Musikschule und eine Schülergruppe des Heisenberg-Gymnasiums an der Reise teilgenommen.

Glauben Sie denn, dass es künftig wieder intensivere Kontakte gibt?

Miksch: Ich bin vorsichtig optimistisch. Miteinander reden ist immer besser als nur voneinander zu hören. Nur so können Vorurteile abgebaut und freundschaftliche Beziehungen aufgebaut werden. Wir hoffen, dass durch die Gespräche in Netanya der Austausch belebt werden kann. Für 2008 gibt es dafür gute Signale.

Zu stellvertretenden Vorsitzenden des Netanya-Vereins wurden Dr. Fritz Hofmann und Erich Rüttel gewählt.

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