"Holi Festival of Colours" zieht an die Westfalenhallen um

Nach Fredenbaum-Sperrung

Der größte Farb-Rausch Dortmunds ist gerettet: Das "Holi Festival of Colours" findet nun doch am 19. Juli statt. Dafür zieht das Festival mit 12.000 Besuchern aus dem gesperrten Fredenbaum an einen anderen Standort in Dortmund. Nach langer Geheimnistuerei steht nun fest: Es ist ein Parkplatz an den Westfalenhallen. Es gibt noch Restkarten.

DORTMUND

, 07.07.2014, 17:35 Uhr / Lesedauer: 2 min
Das "Holi Festival of Colours" findet nun doch am 19. Juli in Dortmund statt.

Das "Holi Festival of Colours" findet nun doch am 19. Juli in Dortmund statt.

angeboten.

auf einer größeren Karte anzeigen Der Parkplatz E der Westfalenhalle ist bereits ein etablierter Standort für Großveranstaltungen. Im vergangenen Jahr fand dort ein Monat lang das größte Ramadan-Fest Europas, das Festi Ramazan, statt. Das musste jedoch wegen Lärm-Beschwerden der Anwohner dieses Jahr in die nahe gelegenen Westfalenhallen umziehen.

Eine knappe Woche nachdem klar war, dass das Holi-Festival definitiv nicht im Fredenbaum stattfinden kann, haben die Veranstalter den neuen Standort des Farbspektakels bekannt gegeben: Das Festival mit seinen 12.000 Gästen zieht am 19. Juli auf den Parkplatz E der Westfalenhallen. Vergangenes Jahr fand an dem gleichen Standort das Festi Ramazan statt.

Noch immer laufen zwischen Stadt und Veranstalter die "finalen Abstimmungen" zum neuen Standort. Er wird laut Holi-Sprecher Maxim Derenko nun doch erst am Mittwoch bekannt gegeben.

"Das war ein nervenaufreibendes Wochenende", schreiben die Organisatoren auf ihrer Facebook-Seite. "Jetzt können wir euch [...] sagen, dass das Holi Festival of Colours am 19. Juli in Dortmund stattfinden wird." Eine Verschiebung oder gar eine Absage des Festes ist damit vom Tisch. Man habe bei der Suche nach einem Alternativstandort eng mit der Stadt zusammengearbeitet und sich auf einen neuen Standort geeinigt, so Pressesprecher Maxim Derenko.  Wohin das Festival mit seinen 12.000 Besuchern genau umziehen wird, wollte Derenko am Montagnachmittag noch nicht bekannt geben, aus "produktionstechnischen Gründen". Man wolle das am Dienstagmittag nachholen. Besonders viele Parks, in die man kurzfristig mit 12.000 Besuchern umziehen kann, gibt es jedoch nicht: Genügend Platz bieten lediglich der Revierpark Wischlingen, der Hoeschpark und der Westfalenpark und sein Umfeld, möglicherweise auch das Freibad Stockheide.

Der Umzug war nötig geworden, weil die durch das schwere Pfingst-Unwetter verursachten

nicht rechtzeitig beseitigt werden konnten. Aus Sicherheitsgründen sagte die Stadt am Donnerstag schließlich die Großveranstaltung ab.

In den sozialen Netzwerken hatte die zurückhaltende Informationspolitik der Festival-Organisatoren für viel Unmut gesorgt. Nachdem die Stadt schon am Donnerstag bekannt gegeben hatte, dass das Festival nicht im Fredenbaum stattfinden kann, äußerten sich die Veranstalter erst am Freitag dazu. Am Donnerstag wurden lediglich "wichtige Informationen" angekündigt, ohne auf Nachfragen zu reagieren.

 

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