Hombrucher holt Westfälischen Handelspreis

Verleihung

DORTMUND Die Verleihung des westfälischen Handelspreises hat bereits Tradition. Seit 2001 wird der mit 5000 Euro dotierte Preis vom Einzelhandelsverband Westfalen-Münsterland und der National-Bank AG vergeben.

von Von Sybille Warnking

, 27.10.2009, 15:09 Uhr / Lesedauer: 1 min
Heinz-Herbert Dustmann (Mitte) mit seiner Frau und Michael Brückner, Direktor der National-Bank AG.

Heinz-Herbert Dustmann (Mitte) mit seiner Frau und Michael Brückner, Direktor der National-Bank AG.

Der Einzelhändler, der Schreiner und Industriekaufmann gelernt hat, schaffe in dem Markenwarenkaufhaus ein einheitliches Gestaltungsbild erklärte Michael Radau, Vorsitzender des Einzelhandelsverbandes Westfalen-Münsterland. Gelobt wurde Dustmann auch für die Einhaltung der  Feng-Shui-Philosophie, die in seinem Unternehmen eine tragende Rolle spiele. Durchsetzen konnte Dustmann sich gegen die vier weiteren Nominierten Klaus Emmerich aus Dortmund (Sanitätshaus Emmerich), Britta Feiler aus Hamm (Parfümerie Feiler), Karsten und Marcus Nüsken aus Kamen (REWE) und Friso Siliakus aus Dortmund (Das Blumenhaus). "Ich bin froh, dass ich nicht in der Jury saß, alle Nominierten hatten tolle Konzepte", macht der Gewinner deutlich.  Der diesjährige Sonderpreis ging an Hasan Caglikalp aus Dortmund. Der gelernte Kaufmann für Bürokommunikation machte sich nach einem langen Angestelltenverhältnis im Home-Office selbstständig. 

Seine Firma "IHACA" dreckt ein breites Spektrum von Hilfsmitteln für Sehbehinderte ab - von Software-Lösungen über einen Brailleschrift-Lesegerät bis zu einem Farb-Scanner, der die Farbe eines Kleidungsstückes ansagt.   "Ich habe mich sehr gefreut, dass ich überhaupt in die engere Wahl kam", erklärt Caglikalp, der selbst sehbehindert ist und sich privat in Kirchhörde für ein Fussball-Clubhaus für Blinde einsetzt.

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