Horizonte im Sand

14.02.2008, 18:56 Uhr / Lesedauer: 1 min

<p>Strichmännchen sind ihr Lieblingsmotiv. RN-Fotos (2) Belouanas</p>

<p>Strichmännchen sind ihr Lieblingsmotiv. RN-Fotos (2) Belouanas</p>

Beige, weiß, schwarz - relativ farblos erscheinen die meisten ihrer Bilder. Nur zwei der elf Werke, die Karla Christoph ab Sonntag im Torhaus Rombergpark ausstellt, stechen in leuchtendem Blau und Orange hervor. "Ich kann Farbe nur schwer akzeptieren", sagt die 51-jährige Dortmunderin achselzuckend.

"Horizonte" hat sie ihre Ausstellung genannt und sich dafür viel mit Wahrnehmung beschäftigt. "Jeder Mensch hat seinen eigenen Horizont. Wenn man viele aneinander legt, erhält man ein größeres Weltbild", ist sie überzeugt und deutet auf das orangefarbene Acrylbild "Beginn" mit kleinen schwarzen Strichen. "Lauter verschiedene Horizonte", in der Bildmitte als vertikale Linien nebeneinander angeordnet.

Ihre Technik: Sand auf Acryl. Wenn alles getrocknet ist, ritzt oder gießt sie Linien hinein. Christoph bevorzugt "rustikalere Techniken", will dass der Betrachter erkennt, wo gespachtelt und gekratzt wurde. Um die Spannung im Bild zu vergrößern, teilt sie die Leinwände, etwa horizontal in der Mitte eines schwarz umrandeten Augenpaares auf hellem Untergrund. bel

Am Rombergpark, 17. 2.-9. 3., Eröffnung Sonntag um 11 Uhr

<p>"Überspringen" ist der Titel.</p>

<p>"Überspringen" ist der Titel.</p>

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