Horror-Ausfahrt A 40: Der nächste Schritt Richtung Ampel ist gemacht

Verkehr in Dortmund

Eine der gefährlichsten Kreuzungen in Dortmund soll in diesem Jahr durch eine Ampel entschärft werden. Nun wurden die politischen Weichen dafür gestellt.

Lütgendortmund

, 06.02.2020, 18:22 Uhr / Lesedauer: 1 min
Horror-Ausfahrt A 40: Der nächste Schritt Richtung Ampel ist gemacht

Es gibt einen politischen Beschluss zur Entschärfung der A 40-Horrorausfahrt. © Stephan Schütze

Auf diese Nachricht haben Anwohner und Autofahrer lange warten müssen: Die stark frequentierte Kreuzung A 40-Ausfahrt/Werner Hellweg/Wihelmshöh in Lütgendortmund soll 2020 mit einer Ampelanlage ausgestattet und somit entschärft werden.

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Viele Unfälle haben sich hier ereignet, von den langen Rückstaus bis auf die Autobahn gerade im Berufsverkehr ganz zu schweigen. Oberbürgermeister Ullrich Sierau hatte die Ampel sogar für Ende 2019 versprochen.

Am 6. Februar (Donnerstag) fasste der zuständige Finanz-Ausschuss der Stadt Dortmund einstimmig den Beschluss zur Umgestaltung der gefährlichen Kreuzung. Neben der Ampelanlage sind außerdem zusätzliche Abbiegespuren für den Geradeaus- und Linksabbieger-Verkehr geplant.

Horror-Ausfahrt A 40: Der nächste Schritt Richtung Ampel ist gemacht

Viele Bürger können nicht verstehen, dass an dieser Kreuzung nicht direkt ein Kreisverkehr gebaut wird. Platz genug gibt es dafür, wie dieses Foto zeigt. © Reiner Uhlenbrock

Langfristige Lösung an der Horrorausfahrt ist ein Kreisverkehr

Immer wieder war der Bürgerwunsch laut geworden, an dieser Kreuzung anstelle einer Ampel einen Kreisverkehr zu bauen. Diese Lösung strebt die Stadt sogar langfristig an, allerdings muss dafür unter anderem noch geklärt werden, wie es mit einem Ausbau der A 40 auf sechs Spuren weitergeht.

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Der politische Beschluss ist gleichzeitig der Startschuss für die Stadt: Sie kann das Projekt nun ausschreiben und Firmen beauftragen. „Der Baubeginn ist für August 2020 angestrebt“, sagt Stadtsprecher Christian Schön.

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