Huckarder Bürgerfest: Wer wird der „Superstar 2019“?

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Ein bewährter Ablauf, viel Unterhaltung und kein Kommerz. Am Wochenende (7./8. September) steht Huckarde im Zeichen des Bürgerfestes. Fünf Gründe, warum sich ein Besuch unbedingt lohnt.

Huckarde

, 04.09.2019, 17:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Mit dem Bürgerfest am Samstag und Sonntag (7./8. September) beginnt die Huckarder Bürgerwoche. „Eine Woche feiert Huckarde, und ich glaube, dass das inzwischen eine traditionelle Woche geworden ist“, sagt Bezirksbürgermeister Harald Hudy. Traditionell, „weil sich die Struktur bewährt hat“, ergänzt Christian Oecking von „Huckarde für Huckarde“. Der Verein ist zusammen mit dem Stadtbezirksmarketing der Veranstalter.

Huckarder Bürgerfest: Wer wird der „Superstar 2019“?

Bezirksbürgermeister Harald Hudy, Verwaltungsstellenleiter Frank Führer und "Huckarde für Huckarde"-Chef Christian Oeking freuen sich auf eine ereignisreiche Bürgerwoche mit dem Bürgerfest zum Auftakt. © Uwe von Schirp

Der Höhepunkt steht in Huckarde mit dem Bürgerfest wie immer am Anfang der Woche. Wir verraten fünf Gründe, warum sich ein Besuch des Festes im Ortskern unbedingt lohnt.

1. Das Bürgerfest ist allerbeste Unterhaltung

Huckarde feiert. Und wie. Dafür steht das Bürgerfest – mit bester Unterhaltung. Und dafür sorgt das Bühnenprogramm an beiden Tagen. Natürlich suchen die Huckarder auch 2019 wieder ihren Superstar. Doch damit nicht genug.

Top-Act am Samstagabend ist „Soundpark“, eine Cover-Band - Christian Oecking charakterisiert sie mit „Rock auf feinstem Niveau“. Einen amerikanischen Touch bekommt das Fest durch die „Kohlenpott-Hoppers“. Sie zeigen am Samstag um 17 Uhr Square Dance auf der Bühne.

Das Trommlercorps St. Barabara stimmt die Festgemeinde am Sonntag ab 12.15 Uhr auf den zweiten Festtag ein: den „Huckarder Familientag“. Um 14 Uhr steht dann Schlagersänger Frank Koch unter anderem mit Titeln von Frank Sinatra und Harald Juhnke auf der Bühne. Zum Kehraus kommt mit Susan Kent eine weitere professionelle Sängerin auf den Marktplatz.

2. Das Bürgerfest sucht den Huckarder Superstar

Im Fokus am Samstag ab 15.15 Uhr und am Sonntag ab 13 Uhr natürlich: „Huckarde sucht den Superstar“. Einmal mehr zeigen zwölf Nachwuchssänger, was sie drauf haben – am Samstag beim Casting und am Sonntag beim Recall. Wer es in die Endrunde schafft, ist Sache der Jury. Auch, wieviele es ins Finale schaffen. Christian Oecking verrät, dass die Gesangs-Qualitäten der Kandidaten sehr homogen sind. Erstmals sind zwei Rapper dabei. „Da hab ich mir zur Sicherheit vorher mal die Texte kommen lassen“, sagt der Jury-Chef. „Rappen ist total in. Nicht bei mir, aber bei der jungen Generation. Und darum geht‘s.“

Huckarder Bürgerfest: Wer wird der „Superstar 2019“?

Die Veranstalter sind stolz, dass das Fest allein durch Vereine und Einrichtungen aus dem Ort gestemmt wird. © Stephan Schütze (Archivbild)



3. Beim Bürgerfest gibt es keinen Kommerz

Auf eines ist Christian Oecking richtig stolz: „Es gibt keine kommerziellen Stände.“ Huckarder stemmen das Fest für Huckarder. Ob Grillspezialitäten von der CDU oder Reibeplätzchen von der SPD, türkische Spezialitäten von der Osman-Gazi-Gemeinde oder Waffeln und Kuchen von den Kindergärten und vom Frauenzentrum – „alles ist komplett in Huckarde aufgestellt“. Die Getränkestände betreiben die Sportvereine. Der Erlös kommt damit über die Vereine wieder den Huckardern zugute. Kostenlos sind natürlich auch Hüpfburg und Streetkick-Anlage – die Angebote für die jüngeren Gäste.

4. Das Bürgerfest schlägt eine Brücke zum Mittelaltermarkt

Das Bürgerfest schlägt eine Brücke. Sinnbildlich natürlich – aber sie führt über die Marienstraße. Denn rund um die Kirche St. Urbanus findet einmal mehr der Mittelaltermarkt statt. In der Marienstraße nähern sich beide Feste an. Am Sonntag sind dort die Stände des Familienflohmarkts. „Wir können die Straße ganz anders als bei der Pfingstkirmes bebauen“, sagt Verwaltungsstellenleiter Frank Führer. Tapeziertische oder am anderen Ende der Marienstraße mittelalterliche Zelte seien für die Feuerwehr kein Hindernis.

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Rund um die Urbanuskirche findet der Mittelaltermarkt statt. Über die Marienstraße sind beide Veranstaltungen verbunden. © Stephan Schütze



5. Das Bürgerfest ist gelebte Gemeinschaft

„Sonntagmorgens um acht sieht der Markt grausig aus“, erzählt Christian Oecking. Aber nicht lange. Denn alle Beteiligten aus den Gruppen kommen schon bald mit einem Besen. „Das ist toll. Wegen der Stände auf dem Markt würde es auch gar keinen Sinn machen, die EDG zu beauftragen.“ Wie beim Betrieb der Stände zählt auch hier die Gemeinschaft.

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