Hunderte Demonstrierende fordern Evakuierung der Flüchtlingslager

Reinoldikirche

Rund 250 Demonstrierende haben sich am Donnerstagabend vor der Reinoldikirche für eine Verbesserung der Situation von Geflüchteten eingesetzt.

Dortmund

, 24.09.2020, 20:25 Uhr / Lesedauer: 1 min
"Schluss mit dem Ertrinken im Mittelmeer" - heißt es von Demonstrierenden der Seebrücke Dortmund an der Reinoldikirche.

"Schluss mit dem Ertrinken im Mittelmeer" - heißt es von Demonstrierenden der Seebrücke Dortmund an der Reinoldikirche. © Tabea Prünte

„Schluss mit dem Ertrinken im Mittelmeer“ - heißt es von Demonstrierenden am Donnerstagabend (24.9.) in Dortmund an der Reinoldikirche. Aufgerufen zu der Kundgebung hatte der Verein „Seebrücke Dortmund“ zusammen mit anderen Organisationen. Rund 250 Menschen sind laut der Polizei dem Aufruf gefolgt.

Aufmerksamkeit für die Situation in Flüchtlingslagern

Mit Abstand zueinander demonstrierten sie in kleinen Gruppen, dazu wurde Musik gespielt. „Wir sind heute hier, weil wir immer und immer wieder auf die Zustände in Moria aufmerksam machen wollen“, verkündete eine Rednerin über Lautsprecher.

Viele Menschen sind dem Aufruf der Seebrücke Dortmund gefolgt und demonstrieren an der Reinoldikirche für die Aufnahme von Geflüchteten.

Viele Menschen sind dem Aufruf der Seebrücke Dortmund gefolgt und demonstrieren an der Reinoldikirche für die Aufnahme von Geflüchteten. © Tabea Prünte

Das Flüchtlingslager auf der griechischen Insel Lesbos war vor etwa zwei Wochen abgebrannt. Sechs Migranten wurden von der griechischen Polizei wegen des Verdachts festgenommen, das Feuer gelegt zu haben. Mehr als 12.000 Geflüchtete leben aktuell in Behelfsunterkünften oder sind obdachlos.

Der Verein „Seebrücke“ fordert die Aufnahme der Geflüchteten und das sofortige Handeln der Politik.

Bereits vor zwei Wochen hatte „Seebrücke Dortmund“ gemeinsam mit anderen Organisationen an der Reinoldikirche eine Kundgebung organisiert, der ebenfalls viele Menschen gefolgt waren.

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