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„ibuy“-Kunden müssen plötzlich mehr für Handy-Verträge bezahlen

rnInsolventer Handy-Händler

Ärger beim insolventen Handy-Händler „ibuy“: Die Verträge einiger Kunden sind plötzlich teurer geworden. Das Unternehmen schiebt die Schuld zumindest teilweise den Netzbetreibern zu.

Dortmund

, 10.05.2019 / Lesedauer: 2 min

Im April hatte die Mutterfirma von „ibuy“, die Bochumer W.E.S. Kommunikation GmbH, Insolvenz angemeldet. Seitdem bangen die Angestellten des Handy-Händlers, der fünf Filialen in Dortmund betreibt, um ihre Jobs. Doch auch für „ibuy“-Kunden hat die Pleite Auswirkungen. Wie die Insolvenzverwalterin der Firma, Dorothee Madsen, gegenüber unserer Redaktion bestätigte, müssen einige Kunden nun mehr für ihre Handyverträge bezahlen als ursprünglich vereinbart.

„Es gibt Netzbetreiber, die das Insolvenzereignis nutzen, um erhöhte Konditionen aufzuerlegen“, sagt Madsen. Hinzu komme, dass „ibuy“ derzeit seine sogenannten „Cash-Back“-Leistungen nicht zahlen kann. Mit ihnen beteiligt sich „ibuy“ an den Kosten für ein neues Smartphone, sodass das Gesamtpaket für seine Kunden billiger wird. Wie viele „ibuy“-Kunden betroffen sind und welche Netzbetreiber ihre Preise erhöht haben, wollte Madsen nicht sagen.

Zahlreiche Interessenten für „ibuy“ und W.E.S.

Derweil läuft die Suche nach einem Käufer für das insolvente Unternehmen weiter. Laut Madsen gebe es bereits Gespräche mit „zahlreichen Interessenten“. Die Frist für Angebote läuft am 27. Mai ab. „Wenn eine übertragene Sanierung zum 1. Juni gelingen sollte, können sämtliche Arbeitsplätze auch dauerhaft gesichert werden“, so Madsen.

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