Idylle folgte Wohnblöcken

KEMMINGHAUSEN Einst geprägt von riesigen Wohnblöcken, präsentiert sich die Siedlung rund um den Gretelweg heute als Idylle. Doch von Stillstand keine Spur ...

01.07.2007, 15:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

«Ich will es mal so sagen: Besser kann man eigentlich nicht leben.» - Ralf Krückhahn weiß, wovon er redet. Hat der Präsident der Schützengilde Kemminghausen doch schließlich sein ganzes Leben in «Jerusalem» verbracht.

Jerusalem? Ja, richtig! Genauso nannten die Evinger einst ihre Siedlung im Norden, die durch ihre vielen Flachbauten eher an das Bild der heiligen Stadt erinnerte, als an die angenehme Nachbarschaft, die die Siedlung mit den vielen schönen Einfamilienhäusern heute kennzeichnet.

Doch trotz der beschaulichen Ruhe zwischen großen Feldern und grünen Wiesen haben die Kemminghauser viel zu erzählen.

Der Bezirksvorsteher und alteingesessene Evinger Helmut Adden öffnet seine Wohnungstür und berichtet aus dem Gretelweg, wo er seit Jahrzehnten lebt und arbeitet. Nur wenige Meter entfernt haben Norbert und Teresita Pischka einen Verein für notleidende Kinder auf den Philippinen gegründet, während die Nachwuchstalente Daniela und Christian Löwenberg aus dem Däumlingsweg den internationalen Fußball aufmischen.

Hier unsere Termine für die Berichte aus Kemminghausen:

3.7.: Hänselweg

4.7.: Däumlingsweg

5.7.: Gretelweg

6.7.: Rübezahlweg

7.7.: Wassermannweg

Am 7. Juli findet auf dem Hof der Herder-Grundschule am Gretelweg von 11 bis 13 Uhr das Straßenfest der Ruhr Nachrichten statt. Dort können die Besucher auch Luftbilder von Kemminghausen kaufen.