In der Kuppel des Florianturms eröffnet eine multimediale Kunstinstallation

Moderne Medienkunst

Vor vier Jahren schloss das Restaurant im Florianturm. Am Freitag öffnet dort oben die nächtliche Medienkunstinstallation „Directions“ – passend zum 60-jährigen Geburtstag des Turms.

von Joel Hunold

Dortmund

, 08.02.2019, 11:03 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Künstler Lukas Taido hat die Installation „Directions“ im Florianturm entworfen.

Der Künstler Lukas Taido hat die Installation „Directions“ im Florianturm entworfen. © Oliver Schaper

Der Florianturm ist neben dem Signa-Iduna-Park und dem U-Turm das wohl sichtbarste Wahrzeichen Dortmunds. 1959 eröffnet, wird der Turm dieses Jahr 60 Jahre alt.

Diesen Geburtstag nahm der Berliner Künstler Lukas Taido zum Anlass, den Turm zum Spielort einer Kunstinstallation zu machen. Genauer gesagt: Die Kuppel des Turms und die Räumlichkeiten des ehemaligen Drehrestaurants.

Kunst in luftiger Höhe

Seine Kunstinstallation „Directions“ beschäftigt sich mit dem Thema des Sich-Orientierens. Die Art und Weise, wie Menschen sich orientieren und in ihrer Umgebung zurechtfinden, hat sich in Zeiten von Smartphones und GPS-Systemen rasant verändert.

Zwei Wochen lang kann „Directions“ in der Kuppel des Florianturms besichtigt werden.

Zwei Wochen lang kann „Directions“ in der Kuppel des Florianturms besichtigt werden. © Oliver Schaper

Durch verschiedene Klänge, Projektionen und Texte wird sich die rotierende Kuppel zwei Wochen lang selbst in moderne Medienkunst verwandeln und das Thema Orientierung den Gästen näher bringen.

Vom 8. bis 24. Februar haben Besucher die Möglichkeit, täglich von 18 bis 22 Uhr die Kunstinstallation zu erleben – inklusive der Aussicht über das nächtliche Dortmund. Freitags und samstags hat der Turm jeweils von 18 bis 0 Uhr geöffnet.

Der Eintritt kostet inklusive Parkeintritt und Turmauffahrt 3,50 Euro. Kinder unter 6 Jahren haben freien Eintritt.

Künstler weltweit aktiv

Der Künstler Lukas Taido hat schon in verschiedenen Städten weltweit audiovisuelle Kunstinstallationen gestaltet, beispielsweise in Shanghai, Bukarest, Berlin und in Frankfurt. An „Directions“ hat er fast ein Jahr lang gearbeitet.

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