Nach Feuerwehr-Sperrung: Waldstück im Rauhen Holz ist wieder freigegeben

rnStamm eingerissen

Ein Teil des Waldstücks „Im Rauhen Holz“ wurde am Dienstag (30.6.) von der Feuerwehr abgesperrt. Inzwischen ist es wieder freigegeben. Ganz ungefährlich ist es dort aber nicht.

Lütgendortmund

, 08.07.2020, 06:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Ein Spaziergänger hatte am Dienstag (30.6.) die Feuerwehr alarmiert. Der Grund: Der Stamm eines Baumes „Im Rauhen Holz“ war in etwa zehn Metern Höhe gerissen. Der obere Teil des Baumes samt Krone drohte abzustürzen.

Die Feuerwehr sperrte einen Teil des Waldstücks ab. Danach kümmerte sich das Umweltamt (Forstbezirk Nord) um den Bereich. Noch in derselben Woche seien die städtischen Forstwirte vor Ort gewesen.

Dabei habe sich herausgestellt, dass nicht nur einer, sondern gleich zwei Bäume problematisch waren, so Stadt-Pressesprecher Christian Schön. Umgehend seien die beiden Rot-Erlen deshalb mit Schlepper-Unterstützung gefällt, entastet und zersägt worden. Sie bleiben im Wald liegen.

Weitere Bäume müssen gefällt werden

Die Lebensgefahr, die manche Anwohner befürchteten, habe jedoch zu keinem Zeitpunkt bestanden, so Christian Schön. „Sie haben sich nicht im Fallbereich eines Weges befunden“, erklärt er. „Das ‚Rauhe Holz‘ ist wieder uneingeschränkt zugänglich.“

Grundsätzlich werde das Waldstück regelmäßig auf Verkehrssicherheit überprüft. Mögliche Mängel würden zeitnah beseitigt. So auch im nordwestlichen Teil des „Rauhen Holzes“.

Dort stehen im Winterhalbjahr 2020/21 Fällungen einiger Rot-Erlen an, die ihre natürliche Altersgrenze erreicht haben und damit ein zunehmendes Risiko darstellen könnten.

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