Immer mehr Dortmunder sind auf Grundsicherung angewiesen

Zahlen steigen

Die Zahl der Menschen, die wegen einer dauerhaften Arbeitsunfähigkeit oder einer zu niedrigen Renten auf die sogenannte Grundsicherung angewiesen sind, steigt laut einer Studie in ganz Nordrhein-Westfalen. Auch immer mehr Dortmunder kommen ohne diese Unterstützung nicht mehr aus.

DORTMUND

, 05.08.2014, 02:37 Uhr / Lesedauer: 1 min
ARCHIV - ILLUSTRATION - Eine 83-jährige Frau hält am 17.03. 2013 in Würzburg (Bayern) eine Ein-Euro-Münze. Das Statistische Bundesamt gibt am Dienstag (22.10.2013) eine Pressekonferenz zu Empfängern von Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa (zu dpa-Meldung vom 22.10.2013) +++(c) dpa - Bildfunk+++

ARCHIV - ILLUSTRATION - Eine 83-jährige Frau hält am 17.03. 2013 in Würzburg (Bayern) eine Ein-Euro-Münze. Das Statistische Bundesamt gibt am Dienstag (22.10.2013) eine Pressekonferenz zu Empfängern von Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa (zu dpa-Meldung vom 22.10.2013) +++(c) dpa - Bildfunk+++

3524 der Empfänger waren 2013 zwischen 18 und 64 Jahren alt, im Vergleich zu 2012 ein Zuwachs von 8,5 Prozent (plus 277 Empfänger). Bei den über 65-Jährigen nahm die Fallzahl ebenfalls zu. In diesem Alterssegment waren im vergangenen Jahr 7120 Bürger auf Grundsicherung angewiesen, ein Anstieg von 6,5 Prozent (plus 436 Empfänger)

Anspruch auf die Grundsicherung haben hilfsbedürftige Menschen ab 65 Jahren, deren Rente zum Leben nicht ausreicht, sowie dauerhaft Erwerbsunfähige ab 18 Jahren. 

In gesamt NRW bekamen 2013 rund 250.000 Menschen Grundsicherung. Das sind gut 18.000 mehr als ein Jahr zuvor. Das Durchschnittsalter der Hilfeempfänger mit voller Erwerbsminderung lag in NRW im vergangenen Jahr bei 44,5 Jahren. Empfänger von Hilfe im Alter waren im Schnitt 74 Jahre alt.  

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