Gemeindehaus im Dortmunder Süden wird wiederholt Opfer von Vandalismus

Zerstörungswut

Es ist eine gezielte Zerstörung – und das gleich mehrmals. Jetzt ermittelt die Polizei.

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, 12.12.2019, 20:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Gemeindehaus im Dortmunder Süden wird wiederholt Opfer von Vandalismus

Um an den kleinen Holzzaun zu kommen, müssen die Täter erst einmal über andere Hindernisse klettern. © Jörg Bauerfeld

Der kleine Bretterzaun steht schon eine Ewigkeit an dem Gemeindehaus von St. Kaiser-Heinrich an der Höchstener Straße. Als Absturzsicherung für diejenigen, die auf dem abschüssigen Gelände in Richtung Obermarkstraße ein wenig vom Weg abkommen.

Dieses Gelände ist jetzt seit gut drei Monaten eingezäunt. Der Grund ist eine Großtagespflegestelle im Erdgeschoss des Gemeindehauses, die von der Caritas geführt wird. Jetzt ist der kleine Holzzaun eigentlich nur noch schwierig zu erreichen. Vorbeigehen geht nicht mehr. Dennoch wurde er mehrmals zerstört.

Zaun liegt sehr versteckt

„Der Zaun liegt jetzt ziemlich versteckt“, sagt Stefan Pohl, Mitglied des Gemeindeausschusses. Es müssen also gezielt Täter zu der Stelle gehen und über Zäune klettern, um den Zaun zu beschädigen.

Und das schon zum vierten Mal. Die Zerstörung begann zeitgleich mit der offiziellen Eröffnung der Großtagespflegestelle „Sommerberger Zwerge“ im Gemeindehaus an der Ecke Obermarkstraße/Höchstener Straße Ende Oktober 2019. „Wir wissen jetzt auch nicht, ob wir den Zaun noch einmal in Holz oder in Stahl wieder aufbauen“, sagt Pohl. Wegen der „Sommerberger Zwerge“, ist der Zaun zwingend erforderlich. Eine Bitte hat Stefan Pohl noch: „Die Nachbarn werden gebeten, verdächtige Geräusche oder Bewegungen der Polizei zu melden.“

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