Begleitet von der Polizei ging es für die rund 110 Teilnehmenden zeitweise auch über den Dortmunder Wall. © Robin Albers
Demo von „Querdenken“

Impfgegner demonstrieren auf dem Dortmunder Wall – und finden kaum Beachtung

Eine Demonstration von „Querdenken“ hat am Sonntag zwischenzeitlich zu Sperrungen auf dem Dortmunder Wall geführt. Doch die dreistellige Zahl an Teilnehmenden fand dennoch kaum Beachtung.

In diversen Telegram-Chatgruppen von Impfgegnern ist für Sonntag (10.10.) zu einer Demonstration in Dortmund aufgerufen worden. Demonstriert werden sollte gegen die Corona-Impfung.

Die Impfgegner der Gruppe „Querdenken“ sammelten sich ab 14 Uhr auf dem Dortmunder Hansaplatz.

Straßenverkehr kaum beeinträchtigt

Die etwa 110 Teilnehmenden machten sich gegen 15.20 Uhr auf dem Weg zu einem Aufzug. Zu Fuß ging es von der Hansastraße über den Hiltropwall zum Hauptbahnhof. Dort gab es eine Zwischenkundgebung.

Anschließend ging es weiter über den Wallring zurück zum Hansaplatz. Nach einer Abschlusskundgebung war die laut Polizei störungsfreie und friedliche Querdenken-Demo um 17.45 Uhr vorbei.

Der Straßenverkehr wurde für kurze Zeit beeinträchtigt. Beachtung bekam die Demo aber augenscheinlich kaum. Zumal an einem Sonntag für gewöhnlich deutlich weniger Verkehr über Dortmunds Straßen rollt. Obwohl viel Polizei unterwegs war und die Impfgegner die Stadt mit Verschwörungserzählungen über die Lautsprecher beschallten.

Über den Autor
Reporter
1990 im Emsland geboren und dort aufgewachsen. Zum Studium nach Dortmund gezogen. Seit 2019 bei den Ruhr Nachrichten. Findet gerade in Zeiten von Fake News intensiv recherchierten Journalismus wichtig. Schreibt am liebsten über Soziales, Politik, Musik, Menschen und ihre Geschichten.
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Robin Albers