Impftermine durch Ärzte abgesagt

Schweinegrippe

DORTMUND Fast 52 000 Dortmunder sind gegen das H1N1-Virus geimpft, aber schon kommt‘s zu empfindlichen Engpässen. Was das Gesundheitsamt jetzt am wenigsten gebrauchen kann, sind weiter wechselnde Impfempfehlungen und Panik-Schlagzeilen in der Boulevard-Presse.

von Von Ulrike Böhm-Heffels

, 24.11.2009, 05:55 Uhr / Lesedauer: 1 min
Dr. Lars Rettstadt, Sprecher der FDP/Bürgerliste.

Dr. Lars Rettstadt, Sprecher der FDP/Bürgerliste.

Zwischen 10 000 und 14 000 Dosen könnten bestellt werden. Letzte Woche (16.-22.11.) wurden in Dortmund 12 500 verimpft, aber das Land liefere an die Kommunen nur so viel aus, wie produziert werde. Das Amt denkt in Monaten: Bis März soll immerhin die Menge Stoff produziert werden, dass insgesamt 60 Prozent der Bevölkerung geimpft werden könnten. „Eine Zahl“, so Dr. Lepper, „die wir bei noch keiner Impfaktion erreicht haben“.

Inzwischen impften 170 von 1000 Arztpraxen in Dortmund. Auch neun Kinderärzte beteiligen sich. 250 Kinder und Jugendliche impfte die eigens eingerichtete Impfstelle im Gesundheitsamt.

  • In der ersten Dezemberwoche besucht das Amt Behinderteneinrichtungen für junge Menschen.  

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