Coronaschutz-Maßnahmen

In Dortmunds Nahverkehr gilt ab Mittwoch 3G-Regel

Nur noch wer geimpft, genesen oder negativ getestet ist, darf ab Mittwoch den Bus- und Bahnverkehr von DSW21 in Dortmund nutzen. Die Regel soll mehrere Monate lang gelten.
Der Coronaschutz im ÖPNV ist derzeit in der Diskussion. Im Raum steht die Einführung eines 3G-Modells. © DSW21

Die Busse und Bahnen sowie die ober- und unterirdischen Haltestellen darf ab 24.11. in Dortmund nur noch nutzen, wer gegen Corona geimpft ist, als genesen gilt oder einen aktuellen negativen Test vorweisen kann. Ab Mittwoch ist mit Kontrollen zu rechnen. DSW21 setzt damit das Infektionsschutzgesetz des Bundestags um. Die 3G-Pflicht gilt voraussichtlich bis 19. März 2022.

Grundsätzlich ausgenommen von der 3G-Vorzeigepflicht sind Kinder unter sechs Jahren. Bei schulpflichtigen Kindern und Jugendlichen reicht das Vorzeigen eines Schülerausweises, weil in den Schulen regelmäßig getestet wird. Das gilt auch für Berufsschüler.

Wer nicht geimpft oder genesen ist, muss entweder einen negativen Schnelltest (nicht älter als 24 Stunden) oder einen negativen PCR-Test (nicht älter als 48 Stunden) vorweisen. Selbsttests werden nicht akzeptiert.

DSW21 empfiehlt FFP2-Maske

„Wie viele andere Unternehmen in der Branche auch, haben wir im Vorfeld auf die Herausforderungen bei der 3G-Kontrolle im ÖPNV hingewiesen“, merkt DSW21-Vorstand Hubert Jung an. Die gesetzlichen Regelungen werde man nun aber natürlich bestmöglich umsetzen – dazu stehe man auch im Austausch mit den Dortmunder Ordnungsbehörden. Er empfiehlt den Fahrgästen außerdem, im ÖPNV eine FFP2-Maske zu tragen.

Jung weist auch darauf hin, dass in Bussen und Bahnen grundsätzlich kein erhöhtes Infektionsrisiko bestehe. Neben einigen Studien bestätige das auch das Robert-Koch-Institut.

Digital oder in Papierform

Fahrgäste müssen ab Mittwoch neben dem Ticket auch den Nachweis über Impfung, Genesenenstatus oder Negativtest mit sich führen. Die Nachweise werden als Originaldokument oder digital akzeptiert. Wer die erforderlichen Dokumente nicht vorzeigen kann, wird von DSW21 aus dem Fahrzeug beziehungsweise aus der Haltestelle verwiesen. Busgelder kann jedoch nur das Ordnungsamt verhängen – gemeinsame Kontrollen seien laut DSW21 bereits in der Planung.

Das Verhängen eines Bußgeldes obliegt ausschließlich den Ordnungsbehörden. Gemeinsame Kontrollen befinden sich bereits in der Planung. Das Verkehrsunternehmen appelliert an das Verantwortungsbewusstsein der Fahrgäste, sich konsequent an die neuen Vorgaben zu halten und somit sich selbst und andere zu schützen.