In Lichtendorf geht die Angst vor dem Feuerteufel um

Brandserie

Drei Brände in den vergangenen sieben Wochen, jedes Mal war es Brandstiftung: In Lichtendorf ist offenbar ein Feuerteufel unterwegs. Immer schlugen die Täter nachts zu, in einem Umkreis von knapp 200 Metern. Nun versuchen sich die Lichtendorfer zu schützen.

LICHTENDORF

, 03.06.2014, 16:26 Uhr / Lesedauer: 1 min
In Lichtendorf geht die Angst vor dem Feuerteufel um

An der Kastanienstraße haben am 12. April zwei Autos und ein Carport gebrannt.

Am 12. April brannte es an der Kastanienstraße, am 26. April an der Eichholzstraße und am 26. Mai an der Ulmenstraße. Zufall? Die Lichtendorfer glauben nicht daran. „Wir halten jetzt vermehrt die Augen offen, beobachten die Umgebung“, so ein Anwohner. Auch die Mülltonnen würden jetzt teilweise schon festgekettet, um ein Verschieben in Richtung der Häuser zu verhindern. Der Grund für diese ungewöhnliche Aktion ist die Vorgehensweise der Täter oder des Täters: Bei zwei der drei Brände wurden Müllcontainer in Hausnähe in Brand gesetzt. Das Übergreifen der Flammen auf die Häuser konnte gerade noch verhindert werden – ein Carport brannte samt Fahrzeuge nieder. Ungewöhnlich die Uhrzeit, in der die Feuer gelegt wurden. In allen drei Fällen war es zwischen zwei und drei Uhr in der Früh. Und immer am Wochenende. „Die Ermittler schließen nicht aus, dass es sich hierbei wohl möglich um einen Serientäter handelt“, sagt Polizei-Pressesprecherin Amanda Kolbe.

auf einer größeren Karte anzeigen Vorstellbar sei aber auch, das es sich um mehrere Leute oder Gruppen handele, die für die Brände verantwortlich seien. „Vielleicht von Rückwegen irgendwelcher Feiern, aber wir ermitteln in alle Richtungen. Wir haben die Vorfälle im Visier“, so die Sprecherin. Vor Ort werden zurzeit Beamte in Zivil eingesetzt, um den oder die Täter dingfest zu machen. Die Polizei zeigt Präsenz in Lichtendorf und Sölderholz.

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