Industrie-Relikt am Phoenix See bleibt

DORTMUND Ein bisschen Erinnerung an die Industrie-Vergangenheit bleibt erhalten, wenn wie geplant 2009 der Phoenix-See geflutet wird. Weil kein Ersatzstandort gefunden wurde, bleibt die Bödenpresserei Afflerbach bis zum Auslaufen ihres Mietvertrages 2017 in der alten Hoesch-Werkshalle.

von Oliver Volmerich

, 11.07.2007, 14:46 Uhr / Lesedauer: 1 min
Industrie-Relikt am Phoenix See bleibt

Die Werkshalle bleibt in verkleinerter Form für die Firma Afflerbach am Rande des Phoenix-Sees erhalten.

Zwei Jahre hatten Stadt und Phoenix See-Entwicklungsgesellschaft mit der Firma Afflerbach verhandelt. Vergeblich. Jetzt steht fest. Das Unternehmen mit 40 Arbeitsplätzen und die Werkshalle bleiben bis zum Auslaufen des Mietvertrages im Jahre 2017 am Standort.  Das Problem ist, das schlicht kein geeigneter Ersatzort für die Firma gefunden werden konnte, die auf das Pressen von Böden und Verschlüsse für Kessel und Großanlagen spezialisiert ist. Jetzt ist eine Verlagerung vom Tisch.

Die zurzeit 350 Meter lange Halle wird aber im Auftrag der Phoenix See-Entwicklungsgesellschaft voraussichtlich Ende 2007 um 140 Meter verkürzt, weil Afflerbach für die Produktion nicht die komplette Fläche benötigt. Folgen für die Anlage des Phoenix Sees und die weitere Entwicklung des Gesamtgeländes habe der Erhalt des Afflerbach-Domizil nicht, betonen die Entwickler. Afflerbach selbst zeigte sich über die Mitteilung zum Abschluss der Verhandlungen verwundert. Es gebe noch viele offene Fragen.

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