Ins Gesicht gespuckt: Strafverfahren gegen 32-Jährigen eingeleitet

Hauptbahnhof Dortmund

Weil er von der Bundespolizei dabei beobachtet wurde, wie er einem anderen Mann ins Gesicht spuckte, muss sich ein 32-Jähriger nun wegen Körperverletzung und Beleidigung verantworten.

Dortmund

27.04.2020, 08:45 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bundespolizisten haben einen 32-jährigen Dortmunder dabei beobachtet, wie er einem anderen Mann vor dem Hauptbahnhof ins Gesicht spuckte.

Bundespolizisten haben einen 32-jährigen Dortmunder dabei beobachtet, wie er einem anderen Mann vor dem Hauptbahnhof ins Gesicht spuckte. © Stephan Schütze

Gerade in den aktuellen Zeiten, wo das Tragen eines Mundschutzes zum festen Bestandteil des alltäglichen Lebens zu werden scheint, wirkt das Verhalten eines 32-jährigen Dortmunders besonders perfide.

Weil er sich bedroht fühlte, habe er einem 30-jährigen Mann am Sonntagmittag (26.4.) ins Gesicht gespuckt, heißt es in einer Polizeimeldung. Ort des Geschehens war die Ampel am Königswall vor dem Dortmunder Hauptbahnhof.

Einsatzkräfte wurden schon zuvor auf den Täter aufmerksam

Doch die Tat hatte eine Vorgeschichte, denn der 32-Jährige zog schon zuvor die Aufmerksamkeit der Bundespolizisten auf sich: Bevor es zu der Auseinandersetzung mit dem 30-jährigen Mann kam, warf der Dortmunder einen großen Ast auf den Vorplatz des Hauptbahnhofs und ging anschließend in Richtung Zentrum.

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An der Fußgängerampel traf er auf den 30-Jährigen, der ihn laut eigener Aussage nach dem Tag fragte. Dies habe er allerdings nicht beantworten können. Beim Überqueren der Ampel am Königswall sei ihm der Mann dann zu nahe gekommen, so der 32-Jährige laut Polizei. Daraufhin habe er sich bedroht gefühlt und dem 30-jährigen Mann ins Gesicht gespuckt.

Gegen den 32-Jährigen wurde ein Strafverfahren wegen Körperverletzung und Beleidigung eingeleitet.