Modellflieger sind nur eine Kategorie des Modellbau-Angebots in der Messe Westfalenhallen. © Schaper
Messe Westfalenhallen

Intermodellbau in den Westfalenhallen: „Corona-Zeit ist Modellbau-Zeit“

Es ist die größte Publikumsmesse der Westfalenhallen in diesem Jahr: Die Messe Intermodellbau ist vom 17. bis 20. November geöffnet. Das Interesse in Corona-Zeiten dürfte groß sein.

Miniatur-Eisenbahnen drehen unermüdlich ihre Runden, Boote schippern über einen kleinen Teich und durch die Luft surren Flugzeuge und Helikopter – bei der Messe Intermodellbau gibt es immer viel zu sehen und zu hören.

So wird es auch ab diesem Mittwoch (17.11.) wieder sein, wenn die weltgrößte Messe für Modellbau und Modellsport nach gut zwei Jahren mit Corona-Zwangspause und zu ungewohnter Jahreszeit für vier Tage ihre Tore in der Messe der Westfalenhallen öffnet.

„Endlich“ werden nicht nur viele Modellbauer sagen. Auch für die Westfalenhallen geht eine lange Durststrecke zu Ende. Denn nach mehreren Fachmessen ist die Intermodellbau die größte Publikumsmesse, die in diesem Jahr in den Messehallen stattfindet.

In fünf Hallen sind 325 Aussteller aus 13 Ländern und aus allen Modellbau-Segmenten vertreten – von den bekannten Herstellern, über Verbände und Vereine bis zu Hobbybastlern.

Das Interesse des Publikums dürfte groß sein. Denn die Pandemie hat dem Hobby Modellbau Auftrieb gegeben. „Corona-Zeit ist Modellbau-Zeit“, sagte der Geschäftsführer des Bundesverbands des Spielwaren-Einzelhandels (BVS), Steffen Kahnt, am Dienstag. Viele hätten daheim im Keller oder auf dem Dachboden etwa die alte Spielzeug-Eisenbahn wiederentdeckt und wieder flott gemacht.

Eindrucksvolle Eisenbahn-Modellbau-Landschaften sind zu sehen. © Schaper © Schaper

Davon gibt es in den Hallen 4 und 7 reichlich zu sehen. Allein 30 Modellbahn-Schauanlagen mit eindrucksvollen Bergpanoramen und anderen Kulissen sind hier aufgebaut. Zwölf davon sind erstmalig auf einer Messe in Deutschland ausgestellt.

Eindrucksvolle Modellbau-Landschaften

So können die Besucher von der Station „De Light-Zoo“ eine abenteuerliche Reise durch den „Fantasia Zoo“ starten oder an der Anlage „Stolberger Spitzkehre“ eine Zeitreise in das Jahr 1968 unternehmen.

Fotostrecke

Intermodellbau 2021 in Dortmund

Bei Ansgar Meyring vom DoWi-Modellbahnteam kommt mit Weihnachtsmarkt, Musikkapelle und Marktbuden Adventsstimmung auf. Und bei Gerd Otto lebt das Ruhrgebiet mit Hochöfen, Stahlwerken und Konverter wieder auf.

Der Modellboot-Teich ist wieder ein Anziehungspunkt in der Messehalle 5. © Schaper © Schaper

Die Halle 5 ist wieder der Treffpunkt der maritimen Modellbauer und der Flugmodellbauer. Hier fahren auf dem Modellteich selbstgebaute Schiffe und Boote und Segelmodelle. Nebenan gehen ein Zeppelin vom Deutschen Modellfliegerverband (DMFV) in die Luft und sind zahlreiche Flugmodell zu bestaunen.

Von Drohnen zu Modellbaggern

Drohnen sind die neueste Generation der Modellflieger. Es werden Drone Balls – Drohnen in einem Kunststoffball – im Flug demonstriert und durch verschiedene Tore gesteuert.

Fliegende „Drone Balls“ werden sogar für Wettbewerbe genutzt. © Schaper © Schaper

In den Hallen 6 und 8 sind Trucks, Militär- und Nutzfahrzeuge und Rennmodellautos zu sehen. Auf einer großen Schaufläche wieder mit ferngesteuerten Baumaschinen und Lastwagen gebaggert, gegraben, aufgeschüttet und planiert. Und es zeigen rund 30 Kartonmodellbauer interessierten Besuchern, was mit Karton und Papier für Kunstwerke entstehen können.

Die Messe Intermodellbau ist in der Messe Westfalenhallen von Mittwoch bis Samstag (17.-20.11.) von 9 bis 18 Uhr, am Samstag bis 17 Uhr geöffnet.

Wer auf „Schlangestehen“ verzichten möchte, für den gibt es die Tickets vorab im Onlineshop unter www.intermodelbau.de. Es gelten die 3G-Regeln. Ein spezielles Hygienekonzept soll für größtmögliche Sicherheit an allen Messetagen sorgen.

Mit Material von dpa

Über den Autor
Redaktion Dortmund
Oliver Volmerich, Jahrgang 1966, Ur-Dortmunder, Bergmannssohn, Diplom-Journalist, Buchautor und seit 1994 Redakteur in der Stadtredaktion Dortmund der Ruhr Nachrichten. Hier kümmert er sich vor allem um Kommunalpolitik, Stadtplanung, Stadtgeschichte und vieles andere, was die Stadt bewegt.
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Oliver Volmerich

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