Intersport Voswinkel: Sporthändler ist fast gerettet

Insolvenz

Vor sechs Monaten meldete Intersport Voswinkel aus Dortmund Insolvenz an. Nun scheint sich das Unternehmen wieder aufzurappeln. Doch der Sanierung fallen Arbeitsplätze zum Opfer.

Dortmund

, 01.10.2019, 17:55 Uhr / Lesedauer: 1 min
Intersport Voswinkel: Sporthändler ist fast gerettet

Die Intersport-Filiale in Oespel bleibt trotz der Sanierung von Voswinkel erhalten. © Stephan Schuetze

Der angeschlagene Sportartikelhändler Voswinkel ist fast gerettet. Das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung stehe nach knapp sechs Monaten vor dem erfolgreichen Abschluss, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.

Demnach hätten die Gläubiger in dieser Woche dem Sanierungsplan zugestimmt, den die Geschäftsführung dem Amtsgericht vorgelegt hatte. Auch das Amtsgericht habe den Plan bestätigt. „Damit befindet sich der Sanierungsprozess von Voswinkel auf der Zielgeraden“, verkündet das Unternehmen.

In Dortmund werden Arbeitsplätze abgebaut

Voswinkel hatte im April beim Amtsgericht Dortmund die Einleitung eines sogenannten Schutzschirmverfahrens beantragt, das im Juli in ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung überging.

Der Sanierungsplan sieht die Schließung von 19 der 72 Filialen und den Abbau von rund 300 der 1200 Arbeitsplätze vor. Das sind 13 Filialen weniger als erwartet. Dies sei Zugeständnissen der Vermieter zu verdanken, wie das Unternehmen erklärt. In Dortmund sind 16 Arbeitsplätze, aber keine Filialen von der Sanierung betroffen, wie Unternehmenssprecher Veith Mathauer am Dienstag bestätigt.

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Der Stellenabbau sei sehr bedauerlich, aber in der aktuellen Situation leider unvermeidlich, sagte Voswinkel-Geschäftsführerin Anna-Lena Schulte-Angels am Dienstag.

Mit dpa

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