Investor: Das Geld für Wellness-Oase ist da

Romberg-Park

Spektakuläre Wende bei den Plänen für den nördlichen Rombergpark. Entgegen weit verbreiteter Vermutungen will Investor Marios Tampris dort nun wirklich bauen. Das Geld liege bereit sagt er, sein Architekt stellt konkrete Pläne vor.

DORTMUND

von von Ulrike Böhm-Heffels

, 06.07.2011 / Lesedauer: 3 min
Investor: Das Geld für Wellness-Oase ist da

So soll das Wellness Zentrum am Rombergpark aussehen.

Auf dem 35 000 Quadratmeter großen Areal sind die Ansiedlung eines fast 7000 qm großen Wellness-Bereichs geplant, ein Gesundheitshaus, ein separates Restaurant- und Konferenzgebäude, ein so genanntes Naturhotel (180 bis 200 Zimmer) – alles errichtet auf unterschiedlichen, natürlichen Gelände-Ebenen und gruppiert um offene, grün gestaltete Plätze.Der Rombergpark soll in seinem Bestand möglichst unangetastet bleiben, schließlich konzentriert sich die Neuansiedlung weitgehend auf die Flächen des alten Wirtschaftshofes sowie der abgerissenen Hotelfachschule nebst Hotel.

Das von Tampris beauftragte Büro des renommierten Kölner Architekten Prof. Ulrich Coersmeier hat seine Entwürfe jetzt dem Liegenschaftsamt im Rathaus vorgelegt. Geplant wurde nach „exakten Planungsvorgaben durch die Stadt“, so Prof. Coersmeier. Er ist stolz darauf ist, mit seinem Team Entwürfe vorlegen zu können, die den Park schonen, einen Teil der früheren Gebäude vom alten Gut Brünninghausen mit einbeziehen, Schallschutzmaßnahmen vorsehen, auf alle Belange von Behindertenfreundlichkeit Rücksicht nehmen und autonome Energieversorgung beinhalten.

Das Areal sieht eine aufgelockerte Bebauung in naturnahen Materialien wie Ziegel, Holz, Terracotta-farbene Mineralputze und Lehm-Putze vor. Erschlossen werden die Neuansiedlungen von der Straße Am Rombergpark aus. Beim Gang in den Botanischen Garten liegen danach das neue Ärzte-Gesundheitshaus rechter Hand, gefolgt vom Torhaus mit davor liegendem Romberg-Hof und dem neuen Restaurant-/Konferenzkomplex südlich gelegen   – mit Ausrichtung zum See. Linkerhand passieren Fußgänger und Autos (zur Tiefgarage) die Arkaden der Thermal- und Spa-Erlebnislandschaft. Sie bezieht frühere Stallungen des Gutes am nördlichen und südlichen Ende mit ein. Das Coersmeier-Büro plant den Wellness-Bereich spektakulär, thematisch als „Reise um die Welt“ mit Ruheflächen auf dem Dach, Lagune im Inneren und Atrium. Die Terrasse des mehrgliedrig gebauten, dreistöckigen Naturhotels öffnet sich zum See, dessen beliebter Rundweg unangetastet bleibt.

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