Inzidenz in Dortmund offiziell unter 100: Wert noch niedriger als erwartet

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Öffnen ohne Öffnungsstrategie - Dortmund stellt das vor große Herausforderungen. © Wilco Ruhland
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Bereits am Dienstagnachmitttag hatte die Stadt Dortmund die Inzidenz mit 97,1 angegeben – zuletzt war der Wert am 19.3. zweistellig gewesen. Offiziell entscheidend ist jedoch der Wert, den das Robert-Koch-Institut (RKI) jeweils um Mitternacht veröffentlicht. Demnach liegt die Inzidenz in Dortmund sogar noch niedriger, als von der Stadt am Vortag berechnet: 93,8 weist das RKI aus.

Inzidenz von 100 gilt als Grenze für „Notbremse“

Der Wert 100 ist eine wichtige Grenze in der Corona-Schutzverordnung. Liegt die Inzidenz nachhaltig über diesem Wert, greift die auf Bundesebene vereinbarte „Notbremse“.

Lockerungen müssen rückgängig gemacht werden oder es gilt eine verschärfte Teststrategie, bei der Angebote nur mit tagesaktuellem Schnelltest genutzt werden können. Für die zweite Variante hatte sich die Stadt Dortmund Ende März entschieden.

Weniger Tests über die Feiertage

Der nun innerhalb weniger Tage stark gefallene Inzidenz-Wert – am 31.3. lag er nach Angaben der Stadt Dortmund noch bei über 140 – ist jedoch mit Vorsicht zu betrachten.

Rund um die Osterfeiertage suchen weniger Menschen einen Arzt auf, dementsprechend werden weniger Corona-Tests durchgeführt. Darauf weist das RKI hin.