Corona-Pandemie

Inzidenz in Dortmund sinkt – aber „junge Welle“ bei Infektionen hält an

Als „junge Welle“ bezeichnete Dortmunds Gesundheitsamtsleiter Dr. Frank Renken die vierte Corona-Welle. Das belegen auch aktuelle Daten zur Verteilung der Neuinfektionen auf Altersgruppen.

Die Zahl schreckte auf: Auf mehr als 500 Fälle pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen kletterte die Corona-Inzidenz in Dortmund Ende August. Die Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) wiesen für die Altersgruppe der Schüler zwischen 5 und 14 Jahren eine Inzidenz von 519,19 aus.

Die Stadt Dortmund lieferte später noch detailliertere Daten mit einer Inzidenz in der Altersgruppe der 6- bis 10-Jährigen – also der Grundschüler – von 524 in der letzten August-Woche. Das sei der höchste Wert einer altersspezifischen Sieben-Tage-Inzidenz je Kalenderwoche, der im gesamten Pandemie-Zeitraum ermittelt werden konnte, hieß es.

Mit Blick auf die aktuellen Werte gibt es eine gute und eine schlechte Nachricht. Die Gute: Auch in der Schüler-Altersgruppe ist die Inzidenz nach den RKI-Daten in Dortmund deutlich gesunken. Die schlechte Nachricht: Sie ist immer rund dreimal so hoch wie die allgemeine Sieben-Tage-Inzidenz in der Stadt.

Aktuell liegt die Gesamtinzidenz in Dortmund am Montag (13.9.) bei 107,61, für die Altersgruppe der 5- bis 14-Jährigen aber bei 331,27. Über dem Schnitt liegen auch die Altersgruppen der 15- bis 34-Jährigen mit 136,74 und der 0- bis 4-Jährigen mit 124,15.

In den höchsten Altersgruppen ist die Lage entspannter: Der Wert für die 35- bis 59-Jährigen beträgt 88,02, für die 60- bis 79-Jährigen 24,32 und für die über 80-Jährigen 41,10.