Ein Corona-Test: Das RKI vermeldet am Sonntag (28.11) die 40.000. Corona-Infektion in Dortmund. © picture alliance/dpa
Coronavirus-Pandemie

Inzidenz in Dortmund springt auf neuen Rekordwert – weiterer Todesfall

Der Negativ-Trend in Dortmund setzt sich fort: Die Inzidenz knackt innerhalb weniger Tage zum sechsten Mal den bisherigen Rekordwert. Das RKI meldet außerdem einen weiteren Todesfall.

Die aktuelle Welle der Corona-Pandemie in Dortmund treibt die Inzidenz weiter in Rekordhöhen: Zum sechsten Mal innerhalb von zehn Tagen klettert der Wert auf einen neuen Höchststand.

Am Dienstagmorgen (30.11.) meldet das Robert-Koch-Institut eine Inzidenz von 266,6 – knapp sechs Punkte mehr als am Vortag. Für Dortmund ist das der neue Höchststand der Pandemie.

Bisheriger Rekord mehrfach überboten

Zuvor war der Negativ-Rekord zwischen dem 20.11. und dem 24.11. täglich auf neue Höchstwerte geklettert – von 243,3 auf 264,4. Anschließend war der Wert kurzzeitig leicht gefallen (257,6 am 28.11.).

Vor der aktuellen Welle datierte der Dortmunder Rekordwert aus der zweiten Corona-Welle: Im November 2020 hatte die Inzidenz laut RKI bei 233,9 gelegen.

Über 430 Todesfälle seit Pandemie-Beginn

Schlechte Nachrichten gibt es auch bei den Todesfällen: Hier meldet das RKI am Dienstagmorgen einen weiteren Fall – die Gesamtzahl liegt damit bei 433 Menschen, die an oder mit einer Covid-19-Infektion gestorben sind. Die Stadtverwaltung Dortmund vermeldet in ihrem werktäglichen Corona-Update, dass es sich bei dem Todesfall um einen 81-jährigen Mann handele, der ursächlich an Covid-19 starb. Der Mann habe nicht in einem Pflegeheim gewohnt. Es ist der 310. Todesfall, bei dem Corona ursächlich war.

Der erneute Inzidenz-Anstieg geht auf 138 neu gemeldete Infektionsfälle zurück – 125 weist das RKI für Montag (29.11.) aus, hinzu kommen 15 Nachmeldungen vom 28.11. Mit diesen Fällen steigt die Gesamtzahl der im Pandemieverlauf in Dortmund Infizierten auf 40.461. Erst am Samstag hatte Dortmund die symbolische Marke von insgesamt 40.000 Infizierten seit Beginn der Pandemie überschritten.

Die Dortmunder Stadtverwaltung meldet 135 Neuinfektionen. Von denen seien 31 Fälle 18 Familien zuzuordnen. Die Stadt zählt damit 40.453 nachgewiesen Neuinfektionen seit Beginn der Pandemie. Der Unterschied zum RKI kommen durch verschiedene Meldezeitpunkte zustande.

36.939 Menschen seien nach Angaben der Stadt genesen. Aktuell gebe es 3.081 infizierte Dortmunderinnen und Dortmunder, 2.456 Menschen sind in Quarantäne.

Booster-Impfung trotz Omikron nicht aufschieben

57 Dortmunderinnen und Dortmunder mit einer Corona-Infektion liegen derzeit im Krankenhaus, 18 davon auf der Intensivstation, wovon wiederum 14 beatmet werden müssen.

Nach Angaben der Stadt seien 435.810 Dortmunderinnen und Dortmunder Stand Dienstag vollständig geimpft worden. Insgesamt seien 926.829 Impfdosen verabreicht worden.

Wie stark sich die neue Virus-Variante Omikron auf die Infektionszahlen in Dortmund auswirken wird, bleibt abzuwarten. Immunologe Prof. Dr. Carsten Watzl hatte zuletzt betont, dass die Variante wohl schon weiter verbreitet sei als bekannt. Er rät zudem, die Booster-Impfungen nicht aufgrund von Omikron zu verschieben.

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1983 im Münsterland geboren, seit 2010 im Ruhrpott zuhause und für die Ruhr Nachrichten unterwegs. Ich liebe es, mit Menschen ins Gespräch zu kommen, Fragen zu stellen und vor allem: zuzuhören.
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1990 im Emsland geboren und dort aufgewachsen. Zum Studium nach Dortmund gezogen. Seit 2019 bei den Ruhr Nachrichten. Findet gerade in Zeiten von Fake News intensiv recherchierten Journalismus wichtig. Schreibt am liebsten über Soziales, Politik, Musik, Menschen und ihre Geschichten.
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