Coronavirus

Inzidenz in Dortmund wohl unter 50

Die 7-Tage-Inzidenz in Dortmund fällt laut der Stadtverwaltung am Donnerstag voraussichtlich unter 50. Das könnte bald weitere Lockerungen möglich machen. Es gibt aber einen Haken.
Eine Pharmazeutisch-technische Assistentin (PTA) hält in der Apotheke eines Impfzentrums eine Spritze mit Impfstoff in der Hand.
Eine Pharmazeutisch-technische Assistentin (PTA) hält in der Apotheke eines Impfzentrums eine Spritze mit Impfstoff in der Hand. © picture alliance/dpa (Symbolbild)

Die Stadtverwaltung hat in ihrem täglichen Update zum Coronavirus am Mittwoch (2.6.) mitgeteilt, dass die 7-Tage-Inzidenz in Dortmund am Donnerstag (3.6.) voraussichtlich unter 50 liegen wird. Das wäre das erste Mal seit dem 16. Februar, dass diese entscheidende Marke unterschritten würde.

Die Angabe der Stadtverwaltung ist eine Vorausrechnung basierend auf der Methodik des Robert-Koch-Instituts (RKI). Demnach wird die Inzidenz am Donnerstag bei 48,6 liegen.

Der offizielle und auch für wohl anstehende Lockerungen der Infektionsschutzmaßnahmen ausschlaggebende Wert wird am Donnerstag um 0 Uhr vom RKI gemeldet. In der Vergangenheit gab es meist Abweichungen zwischen der Vorausrechnung und dem verbindlichen Wert.

Für weitere Lockerungen muss der Wert 5 Werktage lang stabil unter 50 liegen. Dieser Countdown würde wegen Fronleichnam (kein Werktag) allerdings noch nicht direkt am Donnerstag starten, sondern erst am Freitag.

Unter 600 aktive Fälle

Für den Mittwoch (2.6.) meldet die Stadtverwaltung 31 Nachweise des Coronavirus. Vor einer Woche, am 26. Mai, waren es 69. Dieser Unterschied sorgt für das Sinken der 7-Tage-Inzidenz.

Insgesamt sind in Dortmund bisher 27.921 Infektionen mit dem Coronavirus nachgewiesen worden. Laut Schätzung der Stadtverwaltung sind davon bereits 26.945 Menschen wieder genesen. Unter Einbeziehung der Zahl der Verstorbenen sind damit aktuell etwa 591 Menschen in Dortmund nachgewiesen mit dem Coronavirus infiziert. Unter den gesamten Infektionsfällen sind auch 5638 mit Virus-Mutanten, davon größtenteils der Variante B.1.1.7.

Zwei weitere Todesfälle

Die Stadtverwaltung meldet auch zwei weitere Corona-Tote. Ein 93-jähriger Mann und eine 91-jährige Frau, sind an der vom Coronavirus ausgelösten Krankheit Covid-19 verstorben.

Seit Beginn der Pandemie sind damit 385 Menschen in Dortmund im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Bei 269 davon sieht die Stadtverwaltung die Erkrankung als Todesursache an.

In Dortmunds Krankenhäusern werden am Mittwoch 48 Patienten und Patientinnen mit Corona-Infektion behandelt, darunter 12 auf Intensivstationen, davon wiederum 9 mit Beatmung.

Anmerkung: Am Donnerstag (3. Juni) bestätigte das RKI, dass die Inzidenz in Dortmund unter 50 liegt.

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