Italienisches Kult-Restaurant öffnet wieder – nach knapp 6 Monaten

rnRestaurants in Dortmund

Seit Mitte März 2020 war die Enoteca, einen Steinwurf entfernt vom Phoenix-See, geschlossen. Jetzt ist sie wieder geöffnet – und die Gäste dürfen sich auf eine Überraschung freuen.

Hörde

, 19.09.2020, 04:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Optisch hat sich seit Mitte März 2020, als die Enoteca an der Wenzelstraße ihre Türen schloss, nichts getan. Vor der Tür steht wieder das Weinfass mit Aschenbecher - der Platz für die Raucher. Links und rechts vom Eingang hängen Tafeln mit den aktuellen Speiseangeboten.

Ein großes Stammpublikum freut sich

Über der Tür das große Schild mit dem Namen Vincenzo’s. Geändert hat sich eines - die Tür ist wieder auf. Vincenzo‘s Enoteca ist seit gut einer Woche wieder geöffnet. Still und leise ist er zurückgekehrt in die Räume, in denen er seit über acht Jahren ein großes Stammpublikum aufgebaut hatte.

Eigentlich wollte Vincenzo Mazza sich verändern - doch jetzt ist er wieder in seinem alten Restaurant.

Eigentlich wollte Vincenzo Mazza sich verändern - doch jetzt ist er wieder in seinem alten Restaurant. © Jörg Bauerfeld

Vincenzo Mazza ist wieder da. In seinem Restaurant bei seinen Gästen. Die feiern in den sozialen Netzwerken die heimliche Rückkehr an den Hörder Stiftsplatz. „Wir freuen uns sooo richtig. Das ist unser Stammlokal, das Essen wie in Italien....mega lecker, super Weine“, ist da zu lesen, oder einfach nur „Schön, ich freue mich“.

Aber was war passiert? Mitte Mai ging Vincenzo Mazza an die Öffentlichkeit. Die Corona-Pandemie hatte dem kleinen, gemütlichen Lokal heftig zugesetzt. Die Geschäftspartnerin, mit der er viele Jahre zusammengearbeitet hatte, wollte sich beruflich verändern.

Vincenzo hatte schon einen anderen Plan

Ein Zeitpunkt, zu dem auch Vincenzo an Veränderungen dachte. Dass er in Hörde bleiben würde, war für ihn von Anfang an klar. Er wusste auch schon, was als Nächstes kommen sollte.

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„Doch manchmal kommt eben alles anders“, so der Geschäftsmann. Es lag wohl auch an der Reaktion seiner Stammkunden, die den Italiener dann doch zum Umdenken zwang.

„Vielleicht ist es auch gut so, diesem Restaurant gehört meine Seele“, so Vincenzo Mazza. Es ist die einzigartige Atmosphäre des gemütlichen Restaurants, die es so besonders macht. Selbst zu Corona-Zeiten wirkt es noch urgemütlich - trotz der harten Auflagen des Gesundheitsamtes.

Auch der Gewölbe-Keller wird hergerichtet

„Es ist gut, dass wir noch den Gewölbe-Keller nutzen können, so kann man die Zahl der Gäste doch ein wenig auffangen“, sagt Mazza. Auch nach draußen könnte er Tische stellen. Vielleicht komme das auch irgendwann.

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Nur jetzt gehe es auf den Winter zu. „Und was soll ich Heizpilze über einzelne Tische stellen? Das macht doch keinen Sinn“, sagt Mazza. Jetzt will er sich erst einmal darum kümmern, dass die Menschen wissen, dass er wieder da ist - mit authentischer italienischer Küche und dazu einen leckeren Wein. Natürlich alles streng nach den Corona-Hygieneregeln.

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