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Jede zehnte Apotheke in Dortmund hat zugemacht

Apotheken-Sterben

Dortmund erlebt ein Apotheken-Sterben: Seit 2012 hat jede zehnte Apotheke in Dortmund für immer geschlossen. Auf einer interaktiven Karte zeigen wir, wo die 140 verbliebenen Apotheken der Stadt liegen - und welche Stadtteile die Schließungs-Welle besonders getroffen hat.

DORTMUND

von Von Ulrike Böhm-Heffels, Laura Grages und Thomas T

, 09.12.2013 / Lesedauer: 2 min

Quelle: Apothekerkammer Westfalen-Lippe / Apothekerverband Westfalen-Lippe

Auf der Karte können Sie sehen, welche Apotheken in ihrer Nähe seit 2012 geschlossen haben bzw. bald schließen werden und welche nach wie vor geöffnet sind. Die grünen Punkte stehen für geöffnete Apotheken, die roten Punkte für geschlossene. Innerhalb des Apotheken-Kammerbezirks Westfalen-Lippe hat Dortmund die stärksten Rückgänge. Von 163 Apotheken, die es Anfang der 2000er Jahre noch in Dortmund gab, sind – vorläufig – 140 geblieben. Zuletzt schlossen allein seit 2012 zwölf Apotheken, in den nächsten Monaten kommen drei dazu - und für das kommende Jahr zeichnen sich weitere Schließungen ab. Die Gründe dafür sind mannigfaltig. Besonders pikant: Seit 2012 eröffnete nur eine einzige Apotheke in Dortmund neu, und zwar am Phoenix-See.

Sie reichen von fehlender Rentabilität – auch aufgrund größer werdender Lieferengpässe von Medikamenten und Rabattverträgen mit den Krankenkassen – bis zur neuen Apothekenbetriebsordnung, nach der viele Apotheken nicht die vorgeschriebenen Normen erfüllen. Auch wird es immer schwieriger, neue Betriebsgenehmigungen zu bekommen. Sie werden nicht mehr ausgestellt, wenn Apotheken-Räume weder barrierefrei sind noch groß genug, um bei der Beratung Vertraulichkeit zu gewährleisten. Dies ist seit 2012 gesetzlich vorgeschrieben.  

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