Jedes 14. Kind ein Frühchen

Zahl der Frühgeburten steigt

Die Zahl der Frühgeburten nimmt in Deutschland kontinuierlich zu. Mittlerweile wird nach Angaben des Klinikums Dortmund jedes 14. Kind als Frühgeborenes vor der 37. Schwangerschaftswoche geboren. Darunter sind jährlich 8000 Kinder, die vor der 30. Schwangerschaftswoche auf die Welt kommen.

Dortmund

von dpa

, 08.02.2011, 15:17 Uhr / Lesedauer: 1 min
Frühgeborene haben dank verbesserter Diagnostik und Therapie deutlich mehr Chancen auf ein gesundes Aufwachsen als früher.

Frühgeborene haben dank verbesserter Diagnostik und Therapie deutlich mehr Chancen auf ein gesundes Aufwachsen als früher.

In Göttingen war 2009 ein Junge mit einem Geburtsgewicht von 275 Gramm auf die Welt gekommen und überlebte. Er stammt aus Thüringen und war nach Angaben seiner Ärzte damals der leichteste Junge der Welt. Nur drei Mädchen seien damals noch leichter gewesen. Nach Angaben der Europäischen Stiftung für Neugeborene EFCNI liegt die Überlebensrate bei Kindern mit einem Geburtsgewicht von unter 1000 Gramm bei 66 Prozent. Die häufigsten Spätfolgen sind laut der Stiftung Entwicklungsverzögerungen, chronische Atemwegserkrankungen, motorische Störungen und Aufmerksamkeitsstörungen.

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