Johannes-Hospital kündigt Krankenschwester wegen Kopftuch

Angestellte klagt

Sie hat ihren Job verloren, weil sie bei der Arbeit ein Kopftuch trug. Eine türkische Krankenschwester und langjährige Mitarbeiterin des St.-Johannes-Hospitals klagt gegen das Kopftuchverbot ihres früheren Arbeitgebers. Nun muss das Arbeitsgericht entscheiden.

DORTMUND

, 08.07.2014, 02:17 Uhr / Lesedauer: 1 min
Johannes-Hospital kündigt Krankenschwester wegen Kopftuch

Das Johannes-Hospital.

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Im Fall der jetzt klagenden zweifachen Mutter sei es so gewesen, dass sie nach der letzten Elternzeit plötzlich ein Kopftuch trug. „Wir wünschen keine muslimische Darstellung innerhalb unseres Betriebs. Das entspricht nicht unserer christlichen Grundausrichtung“, sagt Nierhoff.

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Der Geschäftsführer legt Wert auf die Feststellung, dass diese Arbeitsvorschrift nichts mit Diskriminierung zu tun habe: „Wir haben einen Raum der Stille für Andersgläubige und einen Abschiedsraum für Muslime eingerichtet, auch für Waschungen. Und dies alles in Abstimmung mit dem Imam.“ Weder am Klinikum noch am Knappschaftskrankenhaus gibt es Kopftuch-Verbote. Eine Stellungnahme von anderen konfessionellen Krankenhäusern zum Thema war am Montag nicht zu erhalten.

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