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Jugendbude in Scharnhorst-Ost ist in einem desolaten und dreckigen Zustand

rnJugendbude nahe der Droote

Dreckig, ungepflegt und marode - so wirkt nach Ansicht vieler Scharnhorster die Jugendbude auf dem Weg parallel zur Droote. Der Bezirksbürgermeister stellt Besserung in Aussicht.

Scharnhorst

, 17.05.2019 / Lesedauer: 3 min

Viele Scharnhorster beklagen sich über den Zustand der Jugendbude an dem Weg, der ausgehend von der Flughafenstraße in Scharnhorst neben dem Lidl-Markt parallel zur Droote verläuft. Der Ort wirke heruntergekommen und verdreckt und es finden sich überall kleine Tütchen, wie sie zum Einpacken von Drogen wie Marihuana benutzt werden, heißt es immer wieder.

Jugendbude in Scharnhorst-Ost ist in einem desolaten und dreckigen Zustand

Auch Drogentütchen finden sich in der Nähe der Jugendbude. © Schaper

Bezirksbürgermeister Heinz Pasterny kennt das Problem. Die Jugendbuden, die es auch am Werzenkamp und im südlichen Teil des Stadtteilparks Scharnhorst gibt, seien in die Jahre gekommen und müssten ersetzt werden. Sie seien vor vielen Jahren gebaut worden, um die Jugendlichen von den Spielplätzen fernzuhalten – und das sei auch in weiten Teilen erfolgreich gewesen. Vormittags, berichtet Pasterny, werden die Buden übrigens auch gerne von Rentnern zum Ausruhen genutzt. Seines Wissens seien die beiden Standorte Werzenkamp und Stadtteilpark weniger vermüllt als der Standort hinter dem Lidl.

„Keine Tütchen gesehen“

Er sei erst vor wenigen Tagen dort gewesen, sagt Heinz Pasterny. Die beschriebenen Tütchen habe er dort allerdings nicht gesehen. Generell sei allerdings der Weggang von Jugendreferentin Heidrun Weisemann-Fege, die im vorigen Jahr in den Ruhestand gegangen ist, ein Problem für den Stadtbezirk Scharnhorst. Sie habe in früheren Jahren beispielsweise die „aufsuchende Jugendarbeit“ organisiert, also Mitarbeiter zu Problemstandorten geschickt, um mit den Jugendlichen ins Gespräch zu kommen.

Jugendbude in Scharnhorst-Ost ist in einem desolaten und dreckigen Zustand

Der Müll stapelt sich an der Jugendbude parallel der Droote. © Schaper

Das geschehe momentan nicht, weil es nach dem Ausscheiden von Heidrun Weisemann-Fege eine lange Vakanz auf der Stelle der Jugendreferentin gegeben habe. Erst jetzt sei mit Indra Paas eine Nachfolgerin gefunden worden, die sich jedoch zunächst einarbeiten müsse. Er hoffe, so Pasterny, dass die „aufsuchende Jugendarbeit“ demnächst wieder aufgenommen werde. Die Bezirksvertretung werde das sicherlich auch gern finanziell unterstützen.

Zusammenarbeit zwischen Politik und Polizei

Dass Scharnhorst ein Drogenproblem hat, hat jüngst auch Peter Klebon im Interview bestätigt. Wichtig sei, die Dealer von den Schulen fernzuhalten. Erst neulich sei es der Polizei gelungen, so ergänzt Heinz Pasterny, einen Großdealer in Scharnhorst festzunehmen. Das sei auch durch die gute Zusammenhang zwischen Politik und Polizei gelungen. So habe die Politik der Polizei eine Wohnung vermittelt, von der die Beamten das Geschehen in Scharnhorst gut beobachten konnten. Pasterny abschließend: „Wir bleiben bei dem Thema am Ball.“

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