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Jusos gedenken der Opfer von Oslo

An der Katharinentreppe

Die Jugendorganisationen der SPD haben am Sonntag Abend der ermordeteten norwegischen jungen Sozialisten gedacht. Rund 80 Jusos und Falken versammelten sich an der Katharinentreppe. Einige von ihnen fuhren noch am Abend zu einem ähnlichen Treffen, wie dem auf der norwegischen Insel Utøya.

DORTMUND

von Von Volker Petersen

, 23.07.2011 / Lesedauer: 2 min
Jusos gedenken der Opfer von Oslo

Jusos und Falken gedachten am Sonntag Abend der Opfer der Attentate in Norwegen.

„Eigentlich ist das ein Highlight im Juso-Dasein“, sagt eine junge Frau. Eine Schülerin erklärt: „Man hat jetzt schon ein mulmiges Gefühl. Auch ein bisschen Angst.“ Es sei überlegt worden, das Treffen abzusagen. Aber gerade jetzt müsse man zu seinen Werten stehen. „Die norwegischen Jugendlichen vertraten die gleichen Werte wie wir“, sagt Veit Lemmen, Landesvorsitzender der Jusos. „Das macht uns besonders betroffen.“

Kurze Ansprachen werden gehalten. Darunter ist Eberhard Weber, langjähriger Vorsitzender des Dortmunder DGB. „Die Einstiegsdroge des Täters war der Rechtspopulismus“, sagt er. Und der habe mittlerweile auch in Dortmund verfangen. „Wir dürfen den Nazis hier nicht das Feld überlassen.“ Dann ruft er dazu auf, sich an Gegendemonstrationen zum Naziaufmarsch am 3. September zu beteiligen.

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