Kängurus hüpfen durch Dortmunder Wald – Spaziergängerin ruft die Feuerwehr

Tierischer Einsatz

Diese Fußgängerin wird sich verdutzt die Augen gerieben haben: In einem Wald in Eving hüpfte plötzlich ein Känguru an ihr vorbei. Sie rief die Feuerwehr zur Hilfe.

Dortmund

, 05.05.2021, 17:02 Uhr / Lesedauer: 1 min
Durch den Grävingholzer Wald hüpften am Mittwoch plötzlich zwei Kängurus.

Durch den Grävingholzer Wald hüpften am Mittwoch plötzlich zwei Kängurus. © Feuerwehr Dortmund

„Da läuft ein Känguru durch den Wald." So oder so ähnlich muss es wahrscheinlich gewesen sein, als am Mittwoch gegen 13.15 Uhr ein Anruf bei der Leitstelle der Feuerwehr einging. Eine Spaziergängerin meldete ein Känguru im Grävingholzer Wald.

Pflichtbewusst schickte die Feuerwehr Einsatzkräfte in den Wald. Während sie sich auf die Suche begaben, meldeten sich weitere Spaziergänger.

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Insgesamt waren zwei Kängurus im Wald unterwegs, die offenbar von einer eingezäunten Weide ausgebüxt waren. Damit die Tiere nicht auf den umliegenden Straßen zu einer Gefahr für die Verkehrsteilnehmer werden konnten, sei versucht worden, die beiden einzufangen.

Die Feuerwehr versuchte, die Kängurus einzufangen, um sie und Verkehrsteilnehmer in der Nähe nicht zu gefährden.

Die Feuerwehr versuchte, die Kängurus einzufangen, um sie und Verkehrsteilnehmer in der Nähe nicht zu gefährden. © Feuerwehr Dortmund

Erster Versuch scheitert

In einem Waldstück seien die beiden Kängurus zunächst von den Einsatzkräften entdeckt und auf ein Privatgrundstück getrieben worden. Erste Einfangversuche scheiterten: Die Kängurus verabschiedeten sich erstmal mit einem lockeren Sprung über den Gartenzaun. Von der angrenzenden Wiese habe man die zwei Ausreißer dann wieder zurück in den Wald getrieben.

Ganz unschuldig, vielleicht auch etwas verlegen schaut das ausgebüxte Känguru in die Kamera.

Ganz unschuldig, vielleicht auch etwas verlegen schaut das ausgebüxte Känguru in die Kamera. © Feuerwehr Dortmund

Ein Feuerwehrmann hatte ein zuvor schon loses Zaunelement des in der Nähe befindlichen Geheges entfernt, die anderen trieben die Tiere in seine Richtung. So habe man die beiden Tiere gegen 15 Uhr wieder zu ihren fünf wartenden Freunden auf die Weide zurückbringen können. Der Zaun sei anschließend provisorisch gesichert worden.

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